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Deggenhausertal Musikverein geht auf Nummer sicher

30.07.2012
Deggenhausertal -  Sommerfest aufgrund der Wetterlage in die Halle verlegt

Aus dem 600-Seelen-Örtchen Winterstettenstadt in der Nähe von Biberach kam die Blaskapelle, die zum Frühschoppen des Sommerfestes des Musikvereins Roggenbeuren in der Alfons-Schmidmeister-Halle in Wittenhofen aufspielte.  Bild: Guip

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In weiser Voraussicht ob des unzuverlässigen Sommers hatte der Musikverein Roggenbeuren sein diesjähriges Sommerfest nicht wie gewöhnlich auf dem Schulhof, sondern auf dem Platz unterhalb der Alfons-Schmidmeister-Halle vorbereitet. In der Halle waren eine zweite Bühne aufgebaut, ein Thekenbereich eingerichtet sowie Tische und Bänke aufgestellt worden.

Der Mehraufwand hatte sich gelohnt: Die zahlreich herbeiströmenden Festbesucher ignorierten die nur wenig nassen Bänke im Freien und machten es sich gleich in der Halle gemütlich. Zum Frühschoppen hatte der Musikverein Winterstettenstadt in der Halle keine Mühe, von Beginn an für beste Stimmung zu sorgen. Ein Sprecher erklärte, dass die Kapelle mit 55 Musikern aus einem 600 Einwohner zählenden Ort in der Nähe von Biberach komme. Die Verbindung zum Musikverein Roggenbeuren sei aus dem Umzug von Markus Heber, ehedem Musiker in Winterstettenstadt, ins Deggenhausertal entstanden. „Die Liebe hat mich ins Tal der Liebe gezogen“, erklärte Markus Heber, der jetzt mit seiner Frau, die aus Wendlingen stammt, in Markdorf wohnt und im Musikverein Roggenbeuren seit fast fünf Jahren Klarinettist ist.

Im Publikum saß auch Friseurmeister Ernst Reifsteck aus Markdorf: „Im Tal der Liebe ist es immer schön und zwischen der Stadtkapelle Markdorf und Roggenbeuren gibt es eine enge Verbindung“, sagt er. Als Bassist der Stadtkapelle habe er schon ab und an auch beim Musikverein Roggenbeuren mitgespielt.

Der Vorsitzende des Musikvereins Roggenbeuren, Anton Rist, betonte, dass als Cheforganisator für das Sommerfest sein Stellvertretern Fritz Stotz verantwortlich sei. „Ich habe große Hochachtung vor den mehr als 100 Vereinsmitgliedern, Ehefrauen, Verwandten, Freunden und weiteren Helfern, ohne die ein solches Sommerfest gar nicht möglich wäre“, zeigte sich Rist ebenso begeistert wie dankbar für das große ehrenamtliche Engagement und wies darauf hin, dass der Feierabendhock am heutigen Montag ein weiterer Höhepunkt werden soll – bei schönen Wetter vor, bei schlechtem in der Halle.

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