Deggenhausertal -
Ein großes Sportereignis war einmal mehr das zum siebenten Mal ausgerichtete Leightweight-Uphill-Bergradrennen, das vom Freundeskreis Uphill in Koordination mit Carbon Sports unter Leitung von Cheforganisator Roland Hecht veranstaltet wurde. Zum zweiten Mal in Folge fand dabei auch die Deutsche Meisterschaft Berg des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) mit rund 350 Teilnehmern in verschiedenen Klassen statt.
Banger und/oder interessierter Blick auf die elektronische Anzeige über die Zeiten und die Platzierung von Fahrern und Fans im Zielzelt auf dem Höchsten.
Bild: Guip
Vor Einstieg in den Wettbewerb gilt es sich über die Aufwärmstrecke und die vorgesehene Rennstrecke zu informieren.
Unmittelbar nach der Zieldurchfahrt interviewt Thomas Bischof (links) Dirk Müller.
Dichtes Gedränge und jede Menge Stress an der Station zur Registrierung der Teilnehmer und Ausgabe der Startnummern.
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Ein großes Sportereignis war einmal mehr das zum siebten Mal ausgerichtete Lightweight-Uphill-Bergradrennen, das vom Freundeskreis Uphill in Koordination mit Carbon Sports unter Leitung von Cheforganisator Roland Hecht veranstaltet wurde. Zum zweiten Mal in Folge fand dabei die Deutsche Meisterschaft Berg des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) mit rund 350 Teilnehmern in verschiedenen Klassen statt. Alle – Amateure, Hobbysportler, Familien und Profis, die angestrebte Zahl von 900 Teilnehmern wurde um einen überschritten – die in Urnau an den Start gingen, hatten über Wattenberg, Limpach, Azenweiler und Wahlweiler bis zum Höchsten 8,3 Kilometer zurückzulegen. Bei einer durchschnittlichen Steigung von 4,5 Prozent bis zu zehn Prozent an einigen Stellen mussten die Teilnehmer an ihre Grenzen gehen, um eine ihrer Leistungsfähigkeit und Leistungsklasse entsprechende Platzierung zu erreichen.
Bei den Profis mit dabei auch der zweifache Deutsche Meister Dirk Müller, der im vergangenen Jahr mit 14:57 Minuten gesiegt und einen Rekord erreicht hatte. „Ich habe meinen Rhythmus gefunden und im Vorlauf eine gute Zeit gefahren; besser als im letzten Jahr und hoffe, dass ich im Endlauf genug Reserven habe, um den Titel zu verteidigen“, zeigte sich Müller auf Nachfrage des SÜDKURIER zuversichtlich. Die Bedingungen seien gut, weil es nicht regnet und kein Wind ist und im Vorjahr sei er im Endlauf schneller gewesen, als im Vorlauf. Mit im Vorlauf 14:49 – Tagesbestzeit – und 15:40 im Endlauf wurde er erneut Deutscher Meister. „Im vergangenen Jahr hat mein Sohn gesagt, er hätte keine Ambitionen, deshalb bin ich nicht hierher gefahren.
Im Internet habe ich dann gesehen, dass Dirk Deutscher Meister geworden ist. Deshalb war mir nicht auszureden, in diesem Jahr die lange Reise von Niederaula bei Bad Hersfeld anzutreten, um das Rennen vor Ort zu verfolgen“, sagte die Mutter des Deutschen Meisters Helga Müller, die sich nach dem erfolgreichen Vorlauf ihres Sohnes mit Ehemann Johannes eine Wurst schmecken ließ. Nicht ganz so zufrieden äußerte sich Max Merk, B-Fahrer im Elite-Team aus Ditzingen, der zum dritten Mal auf dem Höchsten dabei war: „Es war heute nicht so gut, ich habe durch mein Asthma bei der schwülen Luft nicht richtig Luft bekommen, aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht, hier dabei zu sein.“ Auf sechs Deutsche Meisterschaften, allerdings auf der Bahn und nicht am Berg, kann Nils Schomer, der aus der Nähe von Düsseldorf kommt, zurückblicken. „Ich fand die Strecke ganz in Ordnung, aber mein Focus ist eher auf Straßenzeitfahren gerichtet und ich bereite mich gerade auf die Weltmeisterschaft vor“, so Schomer, der zugab, dass er weitaus fertiger ist, als es aussah.
„Ich bin rundum zufrieden, in diesem Jahr laufen Vorbereitung und Durchführung des Lightweigt-Uphill absolut entspannt“ freute sich Cheforganisator Roland Hecht. Er fand dankbare Worte für alle Mitorganisatoren und Helfer. Wie Thomas Bischof, der eine Suchmaschine entwickelt hat, um die Erfolge der einzelnen Teilnehmer aufzählen zu können, für Tom Reger, Jörg Ludewig und Nicole Burghard bei der Startnummernausgabe sowie Holger Knappich am Start.