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Daisendorf Mehr Sonnenstrom in Daisendorf

23.02.2012
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Der baden-württembergische Energiekonzern EnBW hat im Auftrag der Gemeinde Daisendorf eine Fotovoltaikanlage auf dem Rathausdach installiert. Am Donnerstag, 1. März, wird die Anlage um 14 Uhr offiziell in Betrieb gehen.

In diesem Rahmen übergibt die EnBW noch einen Scheck an die Gemeinde, da Altbürgermeister Helmut Keser in diesem Jahr an der Tour de Ländle teilnimmt.

Die neuinstallierte Fotovoltaikanlage hat rund 25 Kilowatt-Peak (kwp). Nach der ersten installierten Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Sonnenkinderhauses (40 kwp) und der jetzt auf dem Rathausdach, plant die Gemeinde eine weitere Anlage mit 20 kwp auf dem Gebäude des gemeindlichen Bauhofes zu installieren. Bereits vor der Anschaffung der neuen Anlage lag Daisendorf auf Rang 1322 der insgesamt 2139 Gemeinden, die sich aktiv an der Erzeugung von regenerativer Energie durch Fotovoltaikanlagen beteiligen. Durch die neueste und die geplante Anlage wird Daisendorf in dieser Rangliste noch weiter nach oben klettern. Alle in Daisendorf installierten Fotovoltaikanlagen decken derzeit rund 6,2 Prozent des gesammten Stromverbrauchs der Gemeinde ab. Der Gemeinderat empfahl den Bürgern und Bürgerinnen in der Sitzung am 29. November 2011, sich in Zusammenarbeit mit dem Forum für Wissenschaft und Kultur Meersburg (FoWiK) einzubringen und ein Energiekonzept für die Gemeinde zu entwickeln. Unter der Leitung von Hartmut Siemann und Karl Beuter vom FoWiK sollen weitere Potenziale zur Energieeinsparung und Möglichkeiten der Energieerzeugung untersucht werden. Im Rahmen der offiziellen Inbetriebnahme der Fotovoltaikanlage wird auch dieses Bürgerprojekt von Vertretern der Projektgruppe vorgestellt.

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