Die geplanten Jahresüberschüsse des neuen Stadtwerks in den Geschäftsjahren 2012 bis 2016 werden mit sechs bis zwölf Millionen Euro angegeben.
Am Stadtwerk am See sind die TWF mit 75,6 Prozent und die Stadtwerke Überlingen mit 24,4 Prozent beteiligt. Der Gesellschaftsvertrag des neuen Stadtwerks sieht vor, dass die Aufsichtsräte aus beiden Städten alle wichtigen Entscheidungen gemeinsam treffen müssen.
Für die Kunden von TWF und SWÜ ändert sich mit der Betriebsaufnahme des neuen Stadtwerks am 1. Oktober dieses Jahres vorerst nichts. Sie werden automatisch zu Kunden des Stadtwerks am See. Die Kundenzentren bleiben ebenfalls an beiden Standorten erhalten.
Das Stadtwerk am See will alle Mitarbeiter von TWF und SWÜ mitnehmen, verzichtet also auf betriebsbedingte Kündigungen aufgrund der Fusion.
