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Bodenseekreis Segelregatta "Rund um": Recht ruhige Nacht für 200 Einsatzkräfte

330 Segelboote waren bei der Regatta "Rund um" an den Start gegangen. 200 internationale Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Wasserwacht, Technischem Hilfswerk, Bayerischem Roten Kreuz und Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft waren im Einsatz, um die Sicherheit der Crews zu gewährleisten. Dank der guten Wind- und Wetterverhältnisse sei die Regatta "nahezu reibungslos" verlaufen, meldete die Einsatzleitstelle.

Lindau – Mit 23 Booten sind etwa 200 internationale Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW), Wasserwacht, Bayerischem Rotem Kreuz (BRK) und Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bei der 67. Regatta "Rund um" im Einsatz gewesen. "Nahezu reibungslos" sei die Regatta verlaufen, meldete die Leitstelle. Das sei auch der guten Wind- und Wetterverhältnisse zu verdanken gewesen, heißt es weiter. 330 Segelboote waren am Freitag um 19.30 Uhr zur 67. "Rund um" vor Lindau gestartet.

Im Segelhafen war eine gemeinsame Koordinierungsstelle gebildet worden. Unmittelbar vor dem Start barg ein Einsatzboot des THW Lindau ein Treibholz, das die Schifffahrt behinderte. Nach dem Start bemerkte die Besatzung des Feuerwehrboots "Föhn" aus Bregenz zwei Segelboote aus der Schweiz, die an der Rheinmündung hinter die Seezeichen gefahren waren und sich dort festgefahren hatten. Die Besatzungen nahmen allerdings keine fremde Hilfe in Anspruch und konnten sich selbst aus der misslichen Lage befreien. Das Feuerwehrboot bezog daraufhin Position, um weitere Grundberührungen zu verhindern.

Kurz vor Anbruch der Dunkelheit wurde der Koordinierungsstelle ein herrenloses Boot am Strandbad in Friedrichshafen gemeldet. Die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen konnte den Einsatz von Land aus bearbeiten. Das Boot war vermutlich vom Ufer abgetrieben, Menschen wurden nicht vermisst.

Nachdem es dunkel geworden war, wurde dem Kollegen der Seepolizei Thurgau ein kleines Motorboot mit zwei Jugendlichen an Bord gemeldet. Die Insassen waren verängstigt, da aufgrund des Seegangs bereits etwas Wasser in das Boot geschwappt war und die Beiden nicht mehr zurück in den Hafen fanden. Die Besatzung eines Schweizer Polizeibootes konnte das Boot in der Dunkelheit vor Staad finden und zurück in den Hafen begleiten.

Kurz vor Mitternacht gingen mehrere Meldungen über Seenot-Signale ein. Eine genaue Ortsangabe war zunächst nicht möglich. Die durchgegebenen GPS-Koordinaten wichen erheblich voneinander ab, die ersten Koordinaten vom Havaristen befanden sich nördlich des Bodensees im Landesinneren. Erst nach nochmaliger Kontaktaufnahme mit dem Havaristen und einer sehr guten Ortsbeschreibung eines weiteren Regattateilnehmers fand die Besatzung eines Polizeiboots der Seepolizei Thurgau den Havaristen vor Uttwil. Aufgrund eines technischen Defekts war der Mast des Segelboots aus Lindau gebrochen, die fünfköpfige Crew blieb unverletzt. Die DLRG Bodenseekreis brachte die Besatzung in den Hafen nach Immenstaad. Das Segelboot wurde vor Anker gelegt und am Samstagvormittag geborgen.

Der Wettfahrtleitung wurden außerdem zwei Zusammenstöße mit unbekannter Schadenshöhe sowie ein weiterer Mastbruch kurz nach dem Start gemeldet.

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