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Bodenseekreis Kunst der Herzogin begleitet Empfang

Altshausen/Friedrichshafen – Carl Herzog von Württemberg hatte gestern ein wahres Mammutprogramm zu absolvieren. Am Vormittag war er Gastgeber beim Neujahrsempfang des Hauses Württemberg auf Schloss Altshausen.

Applaus für die Rede von Carl Herzog von Württemberg. Zustimmung kommen von seiner Frau Diane Herzogin von Württemberg, seinem ältesten Sohn Friedrich Herzog von Württemberg, dessen Frau Marie Herzogin von Württemberg, Landwirtschaftsminister Rudolf Köberle, Sigmaringens Landrat Dirk Gaerte und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Schockenhoff.
Applaus für die Rede von Carl Herzog von Württemberg. Zustimmung kommen von seiner Frau Diane Herzogin von Württemberg, seinem ältesten Sohn Friedrich Herzog von Württemberg, dessen Frau Marie Herzogin von Württemberg, Landwirtschaftsminister Rudolf Köberle, Sigmaringens Landrat Dirk Gaerte und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Schockenhoff. | Bild: Bilder: Guth

Und am Abend spielte er eine prominente Rolle beim Auftakt der Feiern zum 200. Geburtstag der Stadt Friedrichshafen im Graf-Zeppelin-Haus. Stolz zeigte sich Herzog Carl über den traditionell hohen Zuspruch seiner Veranstaltung zum Jahresbeginn. Über 90 Prozent der Eingeladenen versammelten sich erstmals nicht in den Salons des Schlosses, sondern in der ehemaligen Remise der Schlossanlage in Altshausen. Diese Räume tragen jetzt den Namen „Galerie DxDiane“. Dementsprechend waren die Werke des Kunstschaffens der Herzogin überall präsent.

Mit Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand sowie seinen Vorgängern Josef Büchelmeier und Martin Herzog waren gleich drei amtierende oder frühere Stadtoberhäupter der Stadt nach Altshausen gekommen, in der Gastgeber Carl Herzog von Württemberg geboren wurde. Außerdem hatte dessen Vorfahre König Friedrich vor 200 Jahren dafür gesorgt, dass aus der Freien Reichsstadt Buchhorn und dem Priorat Hofen die Stadt entstand, die heute das nördliche Bodenseeufer dominiert.

In seinen wieder einmal sehr offenen und kämpferischen Betrachtungen zur Lage im Lande nahm er sich unter anderem den Vorgängen rund um das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 an. Er räumte ein, dass diese Verkehrsmaßnahme so komplex sei, dass die meisten Bürger nur „Bahnhof“ verstehen. Er selbst wolle nicht über Sinn oder Unsinn urteilen, auch wenn er manche Begründung für das Projekt samt Finanzierung mit Argwohn sehe. Er sieht in Stuttgart 21 aber ein Vorhaben, das auf das gesamte Verkehrsnetz in Württemberg ausschlaggebenden Einfluss hat. Dabei gehe es auch um die Optimierung der Strecke zwischen der Landeshauptstadt und Ulm sowie die weitere Anbindung des ländlichen Raumes, gerade hier in Oberschwaben.

Bei aller freier Meinungsäußerung, die ein wichtiger Bestandteil der Demokratie ist, dürfe es aber nicht so sein, dass wichtige Entscheidungen auf der Straße und nicht mehr im Parlament gefällt werden. „Der Wutbürger kann unser Land nicht führen! Nicht der Wutbürger, sondern der Wahlbürger ist der Souverän“, rief Carl Herzog von Württemberg aus. Er rief eindringlich dazu auf, am 27. März zur Landtagswahl zu gehen. Er hoffe dann auf klare Mehrheitsverhältnisse und Stabilität im Lande.

Immer wieder im Blickpunkt ist die Garderobe von Diane Herzogin von Württemberg.
Immer wieder im Blickpunkt ist die Garderobe von Diane Herzogin von Württemberg.
Carl Herzog von Württemberg zusammen mit dem Friedrichshafener Oberbürgermeister Andreas Brand (links) und dessen Vorgängern Martin Herzog und Josef Büchelmeier.
Carl Herzog von Württemberg zusammen mit dem Friedrichshafener Oberbürgermeister Andreas Brand (links) und dessen Vorgängern Martin Herzog und Josef Büchelmeier.

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