Friedrichshafen – Die Klassikwelt Bodensee ist weit mehr als bloße Nostalgieschau. Vielmehr sollen Schnauferl, Oldtimer und Jungtimer eine einzigartige Erlebniswelt für jedermann bieten. Neben klassischen Autos, Motorrädern, Traktoren und Schiffen starten auch fliegende Oldtimer bei der Klassikwelt Bodensee: DC-6, Stearman, Do 27, Do 29, Klemm 25, Bücker Jungmann – klingende Namen in der Fliegerszene. In den Messehallen sind 28 Flugzeug-Oldtimer ausgestellt. Acht Maschinen starten täglich zu einer 45-minütigen „Air Show“. Am Samstag, 23. Mai, hebt auch die legendäre Super Constellation ab.
Bei der Klassikwelt Bodensee trifft Vergangenheit auf Gegenwart. Vom Bodensee-Airport können die Flugzeuge nach der Landung direkt in die Messehallen rollen – vorbei an den staunenden Besuchern. In der Messehalle A 3 werden 28 Flugzeug-Klassiker zu sehen sein, darunter Exponate wie die Do 27 und Do 29, die bald im neuen Dornier-Museum am Flughafen stehen werden. Täglich ist von 13.30 bis 14.15 Uhr eine Flugschau geplant, bei der zahlreiche Raritäten der Lüfte starten werden.
Rundflüge stehen ebenfalls auf dem Programm und werden mit dem größten Doppeldecker der Welt, der Antonow 2, möglich sein, ebenso Fahrten mit dem Zeppelin NT. Von den „Flying Bulls“ kommt das größte Verkehrsflugzeug vor dem Jet-Zeitalter, eine DC 6, und das Marineflugzeug Corsair F4U4 nach Friedrichshafen.
Eine bunte Oldtimer-Parade rollt am Samstag, 23. Mai, von 19 bis 20 Uhr durch die Innenstadt von Friedrichshafen. Mit dabei sind auch ausgefallene Motorräder und Rennfahrzeuge aus der Vorkriegs-Ära. Rund 100 Fahrzeuge werden auf einem Rundkurs unterwegs sein. In fünf verschiedenen Altersklassen werden sich die Fahrzeuge mit Prominenz an Bord auf einem abgesperrten Rund-Parcours präsentieren. Die Experten haben dem großen Auftritt der alten Fahrzeuge auch schon einen Namen gegeben: Christoph Karle, Organisator der Oldtimerparade aus Bodman-Ludwigshafen, nennt den Rundkurs ganz standesgemäß „Bodensee-Meile“. Das Fahrerlager wird auf dem Charlottenplatz bei der Sparkasse Bodensee eingerichtet.
„Zweite Hälfte war katastrophal“
Lars Menck als Chef-Einheizer
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