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Bodenseekreis Gemeinsam positiv in die Zukunft

Vielschichtig sind die Aufgaben des Oberschwäbischen Chorverbands 1885 (OCV), dem das Wohlergehen und die Qualitätssteigerung seiner Chöre am Herzen liegt. Über sieben Regionen erstreckt sich der Verband: vom Bodensee bis nach Laup heim und von der Iller bis nach Meßkirch.Aktuell sind 114 Vereine und 167 Chöre mit über 5000 Mitgliedern, darunter 1000 Jugendlichen, dem Chorverband angegliedert.

Präsidiumsmitglieder und geehrte Verbandsmitglieder des Oberschwäbischen Chorverbands, hinten von links: Vizepräsident Erwin Gering, Raimund Hagen, Verbandschorleiterin Anne Regina Sieber und Helmut Linder. Vorne von links: Präsident Achim Schwörer, Eugen Rist, Sabine Kees, Josef Schultheiß, Erwin Schwarzmann und Geschäftsführer Eugen Kienzler.
Präsidiumsmitglieder und geehrte Verbandsmitglieder des Oberschwäbischen Chorverbands, hinten von links: Vizepräsident Erwin Gering, Raimund Hagen, Verbandschorleiterin Anne Regina Sieber und Helmut Linder. Vorne von links: Präsident Achim Schwörer, Eugen Rist, Sabine Kees, Josef Schultheiß, Erwin Schwarzmann und Geschäftsführer Eugen Kienzler. Bild: Braschel

In der 127. Jahresversammlung am Samstag in der Rotachhalle standen als wichtigste Punkte die Berichte der einzelnen Präsidiumsmitglieder, Wahlen und Ehrungen auf der Tagesordnung. Als neues Mitglied begrüßte Präsident Achim Schwörer den Chor „Vocalis Winterstettenstadt“, mit acht Mitgliedern der kleinste im Verband.

In der über dreistündigen Versammlung waren 81 Delegierte von 65 Vereinen anwesend, eine relativ geringe Beteiligung, wie Geschäftsführer Eugen Kienzler bedauernd feststellte. Zur Auflockerung sangen die Ailinger Chöre Liederkranz und Mundwerk. Für die nächsten drei Jahre wurden bis auf Sabine Kees, die ihr Amt als Vizepräsidentin elf Jahre mit großen Einsatz ausgeübt hat, alle anderen zwölf Präsidiumsmitglieder einstimmig wiedergewählt. Nachfolgerin von Kees ist Rotraud Angenbauer.

Schatzmeister Eugen Miller, der sich durch eine vorbildliche Buchhaltung und Kassenführung auszeichnete, konnte einen ausgeglichenen Haushalt vermelden. Ehrenpräsident Alfred Gresser drängte darauf, endlich einen Nachfolger für den verstorbenen Regionsvorsitzenden Wolfgang Keser zu finden.

„Wir unterstützen Sie, vor allem um an Fördergelder zu kommen“, machte Schwörer deutlich. Diese kämen Fortbildungsmaßnahmen, Dirigentenausbildung oder Stimmbildung zugute und um Nachwuchsarbeit leisten zu können. „Und beantragen Sie Zuschüsse für Konzerte.“ Schwörer bat auch: „Helfen Sie mit neuen Ansätzen, den Verein positiv in die Zukunft zu führen.“ Bürgermeister Peter Hauswald und Ortsvorsteherin Sandra Flucht zollten dem Verband ihren Respekt.

Im Rückblick erinnerte Schwörer an das 125. Jubiläum in Bad Waldsee. „Hier wurden die Weichen gestellt, um es mit neuen Ideen und Flexibilität in Zukunft besser zu machen.“ Die Zeitschrift „Singen“ sei hier ein wesentliches Hilfsmittel. Die Vereine müssten in der Öffentlichkeit im Gespräch bleiben. Und man müsse etwas tun, damit die Qualität der Chöre nicht sterbe. „Nutzen Sie die Angebote, wir bieten Ihnen Hilfe an. Gehen wir es mit aller Macht gemeinsam an.“

Unterstützung bot auch Verbandsjugendvorsitzender Andreas Mayer an und bat: „Werfen Sie Traditionen nicht über Bord.“ Die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten ist Verbandschorleiterin Anne Regina Sieber ein großes Anliegen.

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