Der in der vergangenen Woche von Bundesverkehrsminister Ramsauer vorgelegte Entwurf für den Investitionsrahmenplan (IRP) der Jahre 2011 bis 2015 hat neue Spekulationen und Irritationen um die Elektrifizierung der Südbahn hervorgerufen. Der Bundestagsabgeordnete für Ravensburg und stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Schockenhoff, hat eine Klarstellung des Bundesverkehrsministerium gefordert. Die Rückmeldung aus dem Ministerium belegt laut Schockenhoff, dass die Weichen für die Elektrifizierung der Südbahn gestellt sind: „Das vorliegende Schreiben von Staatssekretär Scheurle unterstreicht, welche Bedeutung die Elektrifizierung der Südbahn hat. Meine Zusicherungen sowie die Erklärungen von Bundesverkehrsminister Ramsauer und Bahnchef Grube werden überzeugend und – wie von der grün-roten Landesregierung lautstark gefordert – schriftlich fundiert: Der Bund steht zu seiner Beteiligung und Finanzierungszusage. Sobald das Baurecht für die komplette Strecke erlangt ist, kann die Südbahn elektrifiziert werden. Dies erwartet das Ministerium für das Jahr 2014. Nichts anderes bringt auch der IRP zum Ausdruck. Ich erwarte daher, dass das Land Baden-Württemberg zu der Vereinbarung mit dem Bund aus dem Jahr 2009 steht – wie vom Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, Winfried Hermann, in den vergangenen Tagen wiederholt erwähnt.“
Das Schwarze-Peter-Spiel auf Kosten der Elektrifizierung müsse nun ein schnelles und unwiderrufliches Ende haben, fordert Andreas Schockenhoff.

Alle Kommentare 
Für Schlenker und Supis wurde Traum vom Eishockey-Profi wahr
Die „deutsche Maschine“ stotterte
Nadine Hones: „Volleyball ist meine Leidenschaft“