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Infoabend der Neckarcom zum schnellen Internet

„Nach all den Problemen wollen wir jetzt signalisieren, dass wir online sind“, sagte Roland Steige, beratender Vertriebskoordinator beim Kommunikationsunternehmen Neckarcom, beim Infoabend im Gasthaus „Frieden“. Er bot Interessenten an einer DSL-Verbindung Gelegenheit, Fragen zu stellen. Mit Arthur Heinzelmann stellte er auch den neuen Vertriebs- und Service- sowie Ansprechpartner vor.

Fragen gab es zuhauf, gepaart mit Vorwürfen, für die sich Steige laufend entschuldigte und Verbesserung ver-sprach: „Wir müssen uns ankreiden lassen, das wir Probleme nicht kommuniziert haben.“ Nicht einmal gegenüber der Gemeinde. Hauptamtsleiter Matthias Kienle hatte permanent versucht, die Bürger auf dem Laufenden zu halten, und der Firma eine deutlich bessere Kommunikation empfohlen – ohne Wirkung. Auch der öffentlich in Gemeinderatsitzungen geäußerte Unmut von Bürgermeister Martin Rupp änderte nichts an der nicht vorhandenen Gesprächskultur.

Die Erwartungen der rund 50 Anwesenden waren deshalb genährt von Skepsis, und viele machten sich Luft über das Kommunikationsunternehmen, „das seinen Namen nicht verdient.“ Einige hatte sich bereits im April 2011 beim Unternehmen angemeldet und sollten vor Jahresende angeschlossen werden. Doch sie warteten vergeblich. Auch auf eine Antwort. Steige entschuldigte dies mit Lieferverzögerungen bei technischen Komponenten und baulichen Maßnahmen.

E-Mails würden, wenn überhaupt, erst nach zwei Monaten beantwortet, monierte ein anderer. Berichtet wurde von täglich mehrfachen Abbrüchen der installierten DSL-Leitung. „Der Techniker hat gesagt, er ruft zurück – er hat nur nicht gesagt, in welchem Jahr“, frotzelte einer und monierte auch eine äußerlich unzureichende Installation. Steige verwies immerwährend auf Heinzelmann: „Vereinbaren Sie einen Termin mit ihm und Sie bekommen 100 Prozent professionelle Arbeit.“

Heinzelmann meinte aus den vielen Fragen eine „tierischen Störfall“ in Ahausen herauszuhören: „Da stimmt was mit der Leitung nicht.“ Er bat um ein klein wenig Geduld, da er sich erst seit zwei Wochen mit dem Ort beschäftige. Einen Fürsprecher hatte er zuvor schon in Hauptamtsleiter Kienle gefunden: „Man sollte ihm nun die Chance geben, die Warteliste abzuarbeiten.“

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