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Bermatingen Klares Bekenntnis zum Standort

Ihre Technik dient der Umwelt und ihre Investition der Gemeinde und den Bürgern: Mit dem gestrigen symbolischen Spatenstich zum Neubau einer Produktionshalle mit einem Volumen von 1,4 Millionen Euro im Gewerbegebiet Hegelwiesen reagierte die Maschinenfabrik Bermatingen auf die große Nachfrage und rosige Zukunftsaussichten.Nach dem „Hungerjahr“ 2009 explodierte die Wirtschaft und in den vergangenen zwei Jahren ging es stetig aufwärts. 2011 verzeichnete das Bermatinger Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 23 Prozent.

Beim symbolischen Spatenstich zum bereits begonnenen Neubau einer Produktionshalle der Maschinenfabrik Bermatingen engagierten sich (von links) Inhaberin und Geschäftsführerin Carmen Gotterbarm, Bürgermeister Martin Rupp, Bauunternehmer Bernhard Strasser, Geschäftsführer Roderich Gotterbarm und Architekt Sascha Daschmann.
Beim symbolischen Spatenstich zum bereits begonnenen Neubau einer Produktionshalle der Maschinenfabrik Bermatingen engagierten sich (von links) Inhaberin und Geschäftsführerin Carmen Gotterbarm, Bürgermeister Martin Rupp, Bauunternehmer Bernhard Strasser, Geschäftsführer Roderich Gotterbarm und Architekt Sascha Daschmann. | Bild: Keutner

Das zog auch eine Personalaufstockung von 15 Prozent nach sich. Folgerichtig – und gestützt auf beste Zukunftsprognosen – entschlossen sich die Geschäftsführer Carmen, Ulrich und Roderich Gotterbarm zum Neubau, um so für weitere Expansionen gerüstet zu sein.

Mit dem Kauf im Frühjahr von Grundstück, Lagerhalle und Verwaltungsgebäude des Getränkemarkts Müller an der Salemer Straße 55 am Ortseingang sei die lange Suche nach einer vernünftigen Lösung für die dringend notwendige Betriebserweiterung in jeder Weise perfekt gelöst, so Roderich Gotterbarm. Der Produktbereich Mulchtechnik verfüge künftig über eine eigene Produktionsstätte in unmittelbarer Nähe zum Hauptwerk. Am neuen Standort konzentriert sich die Montage und Lackiererei mit Lagerhaltung, Kundendienst, Vertrieb sowie Versand der Humus-Mulchgeräte. Im Hauptwerk werden benötigte Flächen für die Schweißerei frei. So werde eine sinnvolle Entflechtung ohne lange Transportwege geschaffen, die Abläufe optimiert.

„Die Investition ist ein Bekenntnis zum Standort Bermatingen. Hier sind wir als familiengeführtes Unternehmen verwurzelt“, unterstreicht Roderich Gotterbarm, der den Kernbereich Produktion betreut. Er lenkt auch das Projekt Neubau und Neustrukturierung der Betriebsabläufe. Heute beschäftigt die Maschinenfabrik Bermatingen etwa 130 Mitarbeiter.

Bereits im Dezember, nach einer Bauzeit von sechs Monaten, will das Unternehmen in die neuen Räume einziehen. Planung und Bauleitung obliegen dem Architekturbüro Daschmann, Markdorf, das die Bauleistungen als Bekenntnis zum örtlichen Handwerk in der Region ausschreibt.

Die Aktivitäten werden im Zeitraffer von einer Webcam dokumentiert und können auf der Homepage unter www.triocity.de/bau miterlebt werden. Die Idee entstand in Zusammenarbeit mit der Marketing-Agentur Triomedia und werde von vielen Handwerkern und Lieferanten genutzt, um ihre Leistung darzustellen.

Bürgermeister Martin Rupp freute sich über das Bekenntnis des großen Arbeitgebers zum Standort Bermatingen. Das Unternehmen nehme viel Geld in die Hand und die Bürger profitierten von neuen Arbeitsplätzen.

Bereits 1954 hat Alfons Fleck den Grundstein für das heute weltweit operierende Unternehmen gelegt. Damals startete er mit der Entwicklung und Produktion von Mulchgeräten für den Obst- und Weinbau. Mit Innovationskraft entstand aus kleinsten Anfängen heraus schnell eine breite Palette leistungsstarker Mulchgeräte unterschiedlicher Techniken, die für alle Anforderungen eine wirtschaftliche Lösung bieten. Diverse Auszeichnungen belegten die herausragenden Standards. Einen Meilenstein bilde die patentierte Safety-Technologie, die vorrangig im Kommunalbereich Einsatz findet: Sie unterbindet nahezu das Herausschleudern von Steinen und Fremdkörpern während der Arbeit. In den 1980er Jahren übernahm die Maschinenfabrik Bermatingen den etablierten Dixi-Pressenbereich und schaffte sich ein zweites Standbein im Bereich Umwelttechnik. Mit dem heutigen Pressenprogramm zählt die Maschinenfabrik Bermatingen zu den führenden Anbietern von Recycling-Pressen. Später entstand das Laserzentrum, das mit modernster CNC-Technik für die Bereiche Laserschneiden, Schweißen sowie Biegen und Abkanten die eigene Produktion mit Bauteilen versorge und für viele namhafte Unternehmen in der Region als Dienstleister tätig sei.

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