Der deutsche Hubschrauberclub nutzt den Mengener Flugplatz zur Vorbereitung auf die vom 13. bis 18. August in Eisenach stattfindende Hubschrauberweltmeisterschaft.Von Donnerstag, 26. Juni, bis Sonntag, 29. Juni, wird Mengen zum Mekka der Hubschrauberpiloten.
Am kommenden Wochenende wird sich die deutsche Hubschraubernationalmannschaft, darunter der amtierende deutsche Meister Holger Hoven mit seinem Copiloten Michael Schauff sowie der Juniorenweltmeister von 2005 Marcel Stegmüller mit Co Jens Scholpp, am Flugplatz Mengen treffen, um unterstützt von der Flugplatz Mengen GmbH für die Teilnahme an der 13. Hubschrauberweltmeisterschaft zu trainieren. Aber nicht nur die deutschen Hubschrauberflieger werden Mengen bevölkern. Darüber hinaus werden die seit Jahren befreundeten Besatzungen aus der Schweiz und sechs Schiedsrichteranwärter aus Italien am Training in Mengen teilnehmen. Trainiert wird in den Wettbewerbsarten Navigation, Slalom, Hover Parcours (precision flying), dem Fender Rigging und dem "Postboten" um im Hinblick auf die WM ihre Leistungen zu verbessern. Diese Wettkampfverfahren sind der täglichen Arbeit der Rettungsflieger entlehnt und in der Wettkampfordnung der internationalen Luftsportorganisation FAI festgelegt. Unter Anleitung des früheren Teamkapitäns Peter Sandor ist bei Navigationsflügen sekundengenaues Überfliegen von Ziellinien und das Erkennen von Bildern und Zeichen aus der Luft zu üben, beim Slalom ein Wassereimer durch einen Stangenparcour zu manövrieren und beim Fender Rigging ein Bootsfender in blauen Tonnen zu versenken. Bei der neuen Disziplin, dem"Postboten" hat die Hubschrauberbesatzung als "Postman" innerhalb von zwei Minuten drei Sandsäckchen in drei Tonnen innerhalb eines Quadrates von 50 mal 50 Meter zu werfen.
Darüber hinaus sind in diesen zwei Minuten zwei Kegel an sieben Meter langen Seilen in die gleichen Tonnen zu versenken. Anschließend ist der Hubschrauber zielgenau auf einem Landekreuz abzusetzen. Während der Weltmeisterschaft entscheidet die Wettkampfleitung darüber, ob diese Disziplin zur Anwendung kommt oder das Fender Rigging. Zuschauer sind am Flugplatz Mengen gerne gesehen und man kann sich von Donnerstag, dem Tag der Anreise bis Sonntagmittag von der Agilität der Hubschrauber überzeugen. Sollte das geplante Trainingslager erfolgreich verlaufen, erwägt man im Vorstand des DHC, möglicherweise die nächste Deutsche Hubschraubermeisterschaft am Flugplatz Mengen durchzuführen. Informationen im Internet:
www.deutscher-hubschrauberclub.de