Gewalttätige Auseinandersetzungen bestimmten teilweise das Bild, als in Friedrichshafen etwa 190 Angehörige des rechten Spektrums auf 500 Gegendemonstranten stießen, die überwiegend der linken autonomen Szene zuzuordnen sind. Eine Gegendemonstration des Aktionsbündnisses gegen Rechts mit 650 Teilnehmern verlief vollkommen friedlich.
Auf dem Bahnhofsvorplatz bewarfen sich die beiden Lager, trotz des Auftritts starker Polizeikräfte, mit Flaschen und Eiern. Auch auf dem anschließenden Demonstrationszug der Rechten kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen. Dabei setzte die Polizei Wasserwerfer ein. Von den Beamten der Bundes- und Landespolizei wurden insgesamt 24 Personen vorläufig festgenommen. Sechs davon gehörten den rechten Demonstranten an. Ihnen werden Verstöße gegen das Versammlungsgesetzes, Körperverletzungsdelikte und Sachbeschädigungen vorgeworfen. Insgesamt waren am Samstag rund 1000 Sicherheitskräfte im Einsatz, 800 davon von auswärts.
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