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Systemkameras sind digitalen Spiegelreflexmodellen in manchen Bereichen überlegen. Das hat die Stiftung Warentest bei einem Vergleich von insgesamt 15 neuen Modellen herausgefunden.

Dem Test zufolge lösen die kompakten Kameras mit Wechselobjektiven oft deutlich schneller aus als die Spiegelreflex-Konkurrenz. In Einzelfällen bieten sie sogar bessere Bildqualität. Bei schlechten Lichtverhältnissen liefern die teureren Profigeräte dagegen nach wie vor die überzeugenderen Ergebnisse. 13 der 15 Testgeräte wurden mit der Note «gut» bewertet, die Preise beginnen bei knapp 500 Euro.

Verbraucher sollten beim Kauf einer Systemkamera vor allem auf die Ausstattung achten, rät die Stiftung in ihrer Zeitschrift «test». So hat zum Beispiel längst nicht jedes Modell einen integrierten Blitz. Bei Geräten ohne Sucher kann es bei hellem Sonnenlicht zum Beispiel Probleme geben, weil auf dem Monitor nichts mehr zu erkennen ist. Ein schwenk- und klappbares Display erleichtert Aufnahmen auf Kniehöhe oder über dem Kopf des Fotografen. Keine Rolle bei der Kaufentscheidung sollte dagegen die Pixelzahl spielen: Manche Modelle versprechen zwar bis zu 24 Millionen Bildpunkte, machen damit aber schlechtere Fotos als Kameras mit 10 Megapixeln.

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