Verschickte Post speichern E-Mail-Programme wie Outlook, T-Online oder auch Internet-Anbieter wie GMX oder Freenet zusätzlich in einem speziellen Ordner des E-Mail-Programms ab. So können Sie nachträglich jederzeit kontrollieren, welche E-Mail Sie wann und an wen versandt haben.
Der Speicherort unterscheidet sich. In Outlook ab Version 2000 und Outlook Express ab 5.0 liegt die betreffende Post im Ordner "Gesendete Objekte", bei der T-Online-Software auf der Registerkarte "Ablage", bei GMX und Freenet unter "Gesendet". Von dort können die E-Mails wieder aufgerufen und gegebenenfalls erneut versandt werden. Und so geht's:
im E-Mail-Programm in den betreffenden Ordner oder auf die entsprechende Registerkarte wechseln;
E-Mail mit einem Doppelklick öffnen. Daraufhin wird der komplette E-Mail-Text angezeigt.
Mit der linken Maustaste in den Textbereich der E-Mail klicken.
Tastenkombination Strg + A drücken; dadurch wird der komplette Text markiert, also farbig hinterlegt.
Bei Internet-Angeboten wie GMX oder Freenet müssen Sie mit der linken Maustaste vor den ersten Buchstaben der E-Mail und diese gedrückt halten; dann den Mauszeiger so lange nach unten ziehen, bis die gesamte E-Mail markiert ist.
Tipp: Wenn die E-Mail länger als das Textfeld groß ist, Mauszeiger am unteren Rand des Textfeldes bei gedrückter linker Maustaste stehen lassen. Daraufhin wird der E-Mail-Text automatisch weitergeblättert - bis das Ende der E-Mail erreicht ist.
Tastenkombination Strg + C drücken. Jetzt befindet sich der markierte E-Mail-Text in der Windows-Zwischenablage.
E-Mail-Fenster schließen;
neue E-Mail schreiben; dazu auf das entsprechende Menü in Ihrem E-Mail-Programm klicken, Empfänger und Betreff eingeben.
In den Textbereich klicken und Tastenkombination Strg + V drücken. Dadurch wird der Text aus der Windows-Zwischenablage in das leere E-Mail-Formular kopiert.
Hinweise:
Haben Sie mit der bereits versandten E-Mail auch Bilder verschickt, werden diese je nach E-Mail-Programm beim Kopieren nicht übernommen. Dies ist zum Beispiel bei Outlook Express der Fall. Anstelle eines Bildes sehen Sie hier lediglich ein kleines Quadrat mit einem roten Kreuz. Löschen Sie das Quadrat und fügen Sie das Bild einfach erneut ein.
Gegebenfalls müssen Sie den Text noch anpassen. Denn beim Kopieren wurden unter Umständen die Daten des letzten Versands übernommen, die Sie für das erneute Versenden nicht benötigen.
Der Empfänger kann nicht erkennen, dass es sich bei dem Text um eine Nachricht handelt, die Sie bereits an andere Empfänger geschickt haben.
Wenn Sie eine bereits versandte E-Mail öffnen, steht Ihnen bei den meisten E-Mail-Programmen auch die Schaltfläche "Weiterleiten" zur Verfügung. Damit können Sie ebenfalls eine bereits geschriebene und versandte E-Mail nochmals versenden.
Nachteile der Weiterleitung
Im Betreff wird automatisch ein Kürzel wie "WG:" oder "FW:" vorangestellt. Sie müssen den Betreff somit manuell ändern, wenn der Empfänger nicht erkennen soll, dass es sich um eine weitergeleitete E-Mail handelt.
Viele E-Mail-Programme markieren weitergeleitete Nachrichten, in dem sie beispielsweise vor jeder Zeile das Zeichen ">" voranstellen. Auch hier ist also gegebenenfalls viel Handarbeit notwendig.
AOL beispielsweise hängt eine auf diese Weise weitergeleitete E-Mail einfach als Anhang an die neue E-Mail an. Der Empfänger muss also erst einmal den Anhang öffnen.
Deshalb: Weiterleitungs-Funktion nur dann nutzen, wenn es sich tatsächlich um eine Weiterleitung handelt, also wenn Sie jemanden zusätzlich über den Inhalt der empfangenen E-Mail informieren möchten, der die E-Mail bislang nicht erhalten hat.
Alle bisher erschienen Beiträge zum Nachlesen unter
www.suedkurier.de/seniorclick