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Teil 7: CD-Laufwerke - "Lesen oder schreiben und brennen bitte!"

12.10.2007
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Schon 1987 wurde das erste CD-ROM-Laufwerk (Read Only Memory, "Nur-Lese-Speicher") vorgestellt, jedoch als unnötige Technologie zunächst kaum beachtet. Innerhalb der vergangenen sieben Jahre hat sich jedoch gezeigt, dass die CD-ROM zum wichtigsten Speichermedium für große Datenmengen geworden ist.

CD-ROMs werden entweder in einem Presswerk oder im heimischen CD-Brenner ein einziges Mal beschrieben und können danach – im Gegensatz zu den RW-Scheiben (ReWritable, "wiederbeschreibbar") – nur noch gelesen werden.

Die CD selbst besteht dabei hauptsächlich aus Kunststoff (Polycarbonat) und der Datenschicht, die zumeist aus hauchdünnem Aluminium oder Gold besteht. Die gespeicherten Daten sind dabei wie bei einer Langspielplatte in Spiralform angeordnet, werden aber von innen nach außen gelesen.

Im Laufwerk wird die CD beschleunigt und der Laser des Lesekopfs tastet die Beschaffenheit der Datenschicht ab. Diese ist unterteilt in ein Profil mit Höhen ("Lands") und Tiefen ("Pits"). Die höheren Schichten reflektieren den Laserstrahl und liefern Datenwerte zurück, in den "Tälern" wird der Strahl zerstreut und nicht zurückgeworfen.

Über ein Prisma gelangen diese stroboskopisch reflektierten Lichtreflexe auf eine Fotozelle, die die optischen in digitale Signale umwandelt und für den Computer erst verständlich macht.

CD-R-Brenner (Recordable, "beschreibbar") haben im Vergleich zu CD-ROM-Laufwerken auch die Fähigkeit, "rückwärts" zu arbeiten: Die digitalen Daten des Computers werden in analoge Lichtsignale umgewandelt und ein starker Laser "verbrennt" diejenigen Bereiche der vorher einheitlichen Datenschicht, die das Licht nicht reflektieren sollen. Eine "gebrannte" CD besteht daher nicht direkt aus "Pits" und "Lands", sondern vielmehr aus reflektierenden und "zerstörten", also nicht-lesbaren Bereichen.

RW-Brenner besitzen hinzukommend die Möglichkeit, die "zerstörten" beziehungsweise durch die Erhitzung chemisch veränderten Bereiche der speziellen Rohlinge wieder herzustellen und anschließend neu zu beschreiben.

Die ersten CD-ROM-Laufwerke lasen die Daten mit der Geschwindigkeit eines gängigen Abspielgeräts für Musik-CDs aus, was 150 Kilobyte (0,15 Megabyte) pro Sekunde entspricht. Alle heutigen Bezeichnungen wie "32x" oder "48x" beziehen sich auf diesen "Urwert". Ein Laufwerk mit der Aufschrift "52x" kann also inzwischen 52 x 150 Kilobyte lesen, was immerhin den stattlichen Wert von 7,8 Megabyte pro Sekunde bedeutet. Obwohl die Geräte die eingelegten CDs inzwischen auf mehrere Tausend Umdrehungen pro Sekunde beschleunigen, sind die Laufwerke durch geschickte Geräusch- und Vibrationsdämmung nicht kaum lauter geworden.

Beim Neukauf von CD-ROM-Laufwerken oder CD-Brennern kann inzwischen nicht mehr viel schief gehen. Anschlüsse und Arbeitsweise sowie Fehlerkorrektur sind bei allen Modellen nahezu identisch. Wer besonderen Wert auf Geschwindigkeit legt, sollte jedoch ein Auge auf die Zugriffszeiten des Laufwerkes legen. Je kleiner dieser Wert in Millisekunden ist, desto schneller können Daten vom Laufwerk gelesen werden. (ste)

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