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Click Achtung, kein Geschenk vom Handynetzbetreiber! So teuer sind die Ein-Euro-Netbooks

12.11.2009


Das Handy für einen Euro ist schon fast Telekommunikationsgeschichte: Es hat sich nicht gerechnet. Am Ende war's nicht mehr wie ein Handykauf auf Raten – abgestottert über hohe Telefon- oder Grundgebühren. Trotzdem kommt das 1-Euro-Handy nun zurück auf die Prospekte der Mobilfunkprovider – verwandelt in ein Netbook. Das Problem bleibt.

Der Trick: Ein Netbook kostet durchschnittlich 400 Euro. Verglichen dazu klingen die Bündel-Angebote der Netzbetreiber sehr verlockend, findet Björn Brodersen vom Onlinemagazin Teltarif.de. „Verbraucher sollten sich von den niedrigen Netbook-Preisen nicht verführen lassen.“ Grund: Wie bei einem 1-Euro-Handy finanzieren Sie hier das günstige Gerät über einen 24-Monatsvertrag – inklusive einer Daten-Pauschale (Flatrate) samt hoher monatlicher Grundgebühr. So verlangen T-Mobile, Vodafone oder E-Plus derzeit jeweils rund 40 Euro pro Monat für das Paketangebot aus Netbook und Daten-Flatrate.

Lohnt sich das? Das hängt in erster Linie davon ab, wie intensiv der mobile Internetzugang genutzt wird. Deswegen sollten Sie sich erkundigen, wie viel die Kombination aus einem einzeln gekauften Netbook und einem alternativen Daten-Tarif über 24 Monate kosten würde. „Vor der Entscheidung für ein Bündel-Angebot aus Netbook und Daten-Option sollten Sie überprüfen, ob der angebotene Tarif überhaupt zum eigenen Nutzungsverhalten passt. Flatrates eignen sich hauptsächlich für Vielsurfer“, so Brodersen. Ein weiteres Entscheidungskriterium ist das Netbook selbst. Auch hier sollte geprüft werden, ob es den eigenen Ansprüchen genügt – beispielsweise hinsichtlich Größe und Leuchtkraft des Displays, Komfort der Tastatur oder Leistungsfähigkeit des Akkus.

Tipp: Wer den mobilen Internetzugang wenig nutzt, für den lohnt sich oftmals der separate Kauf eines Netbooks. Vorteil: Sie haben eine größere Auswahl an Geräten, Anbietern und Tarifen. Wenignutzer können zum Beispiel auch auf günstige Prepaid-Tarife zurückgreifen. Hier gibt es laut Brodersen ebenfalls verschiedene Tarifoptionen, wie zum Beispiel Tages-Flatrates. Vorteil Guthaben-Karte: Wegen kurzer Laufzeiten können Sie die Option immer dann buchen, wenn Sie sie auch wirklich brauchen. (nar)

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