Das Handy für einen Euro ist schon fast Telekommunikationsgeschichte: Es hat sich nicht gerechnet. Am Ende war's nicht mehr wie ein Handykauf auf Raten – abgestottert über hohe Telefon- oder Grundgebühren. Trotzdem kommt das 1-Euro-Handy nun zurück auf die Prospekte der Mobilfunkprovider – verwandelt in ein Netbook. Das Problem bleibt.
Der Trick: Ein Netbook kostet durchschnittlich 400 Euro. Verglichen dazu klingen die Bündel-Angebote der Netzbetreiber sehr verlockend, findet Björn Brodersen vom Onlinemagazin Teltarif.de. „Verbraucher sollten sich von den niedrigen Netbook-Preisen nicht verführen lassen.“ Grund: Wie bei einem 1-Euro-Handy finanzieren Sie hier das günstige Gerät über einen 24-Monatsvertrag – inklusive einer Daten-Pauschale (Flatrate) samt hoher monatlicher Grundgebühr. So verlangen T-Mobile, Vodafone oder E-Plus derzeit jeweils rund 40 Euro pro Monat für das Paketangebot aus Netbook und Daten-Flatrate.
