Geschätzte 200 Milliarden E-Mails werden täglich verschickt. „Wir haben es mit einer sehr erfolgreichen Technik zu tun“, stellt der Kulturinformatiker Paul Ferdinand Siegert von der Universität Lüneburg fest. Das Problem: Knapp 80 Prozent der E-Mails sind unerwünscht, also Spam. „Wir haben es also gleichzeitig auch mit einer sehr problematischen Technik zu tun“, so Siegert. Doch die, glaubt Jan Oetjen vom E-Mail-Dienstleister Web.de, „wird auch in den nächsten zehn Jahren das wichtigste Kommunikationsmedium im Internet bleiben“.
Und durchaus auch ein Problem für die Umwelt, wie eine Studie des Öko-Beratungsunternehmens ICF International im Auftrag von Schutzsoftware-Hersteller McAfee zeigt. In dieser wurde untersucht, wie sich die geschätzten im vergangenen Jahr verschickten etwa 62 Billionen Spam-Mails auf die Öko-Bilanz auswirken.
