Mein

Click Dann doch lieber wieder zu Ebay?

09.02.2010
Artikel drucken


Sie locken mit „Erlebnisauktionen“ und „bis zu 96 Prozent Preisnachlass“. Doch Verbraucherschützer warnen. Sie halten die neuen Alternativen zum Internet-Marktplatz Ebay für eine Art Glücksspiel mit hohem Verlustrisiko.

Als „erste Adresse für Schnäppchen“ feiert sich Dealstreet. Und Snipster wirbt mit dem Spruch „Cool bleiben, clever bieten, sensationell sparen“. Tatsächlich: Ein iPhone-Handy für 50, ein Großbildfernseher für 80 oder die Spiele-Konsole Xbox für 17 Euro sind hier als Endpreise keine Seltenheit bei den so genannten Live- oder Cent-Auktionen wie Swoopo, Idasworld, Hammerdeal oder Vipauktion. Einzelne Auktionshäuser wie Swoopo berufen sich mittlerweile auf mehr als 2,5 Millionen registrierte Nutzer. Monatlich würden dort 10 000 Produkte, überwiegend Technik, versteigert.

Jedes Gebot kostet
Der entscheidende Unterschied zu Plattformen wie Ebay: Jedes Gebot kostet – mal zehn Cent, meistens jedoch 50 Cent.

Das gibt's:

Erraten des niedrigsten Preises. Ein Beispiel: Während eines festgelegten Zeitraums von meist wenigen Tagen können Kaufgebote für einen 150 Euro teuren Computerdrucker abgegeben werden: auf den Cent genau. Erst am Ende der Auktion allerdings werden alle Gebote sichtbar. Gewinner ist nicht, wer den höchsten Preis eintippt, sondern vielmehr „der niedrigste Alleinbieter“.


SEITE: 1 2 3 4 >>
Click!
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung