Eigentlich ist bei Thomas Hartmann aus Aldingen mit dem Fernsehempfang alles in Ordnung. Das war aber nicht immer so. "Wir hatten ein Problem mit dem Versorgungsnetz", berichtet er. "Vor allem bei Unwetter war es ganz schlimm." Dann gab es Störungen und sogar Aussetzer. Als Ursache stellte Anbieter KabelBW eine Unterversorgung fest, die das Unternehmen bereits im Jahr 2006 beseitigte. So weit so gut. Als Hartmann aber zum ersten Mal nach dem Einbau des neuen Verteilers wieder das Fernsehgerät einschaltete, war er von der ungeahnten Qualität der Übertragung geradezu geschockt. "So ein tolles Bild hatten wir in den elf Jahren davor nie."
Dass er für die schlechte Versorgung immer den vollen Preis gezahlt hat, wurmt den Aldinger. Er beschließt, von KabelBW zumindest 170 Euro zurückzufordern. Prompt wird ihm von dem Unternehmen eine Gutschrift von 8,97 Euro angeboten. Hartmann schreibt erneut und KabelBW erhöht auf 20 Euro. Zu wenig nach jahrelanger Unterversorgung, findet Hartmann. Er hakt mehrfach nach, erhält aber nie eine konkrete Antwort. "Ich hatte das Gefühl, dass ich von den Mitarbeitern eher belächelt wurde." Die Anfang 2007 versprochene Gutschrift von 40 Euro hat er auch nie bekommen: "Die hocken auf der Kohle."
