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Warum alle Notebooks wollen

12.06.2008
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Der Computermaus geht es langsam an den Kragen, glaubt Martin Kinne, Deutschland-Chef der Computersparte des IT-Konzerns Hewlett-Packard. Er ist aber auch überzeugt, dass es den stationären PC noch lange gibt, wir ihn aber bald nicht mehr wieder erkennen werden.

Haben Sie heute schon Ihr Notebook benutzt?

Ja, natürlich, wie jeden Morgen. Obwohl: Als erstes mache ich immer mein Handy an - wenn es überhaupt aus war.

Also auch der Manager eines Computer-Konzerns beginnt den Tag mit dem Mobiltelefon

Ich mach es, um E-Mails zu checken. Das hat ja auch wieder mit Computern zu tun.

Trotzdem: Das passt zum derzeitigen Trend zu Mini-Notebooks.

Ich persönlich mag es gerne klein. Dass es aber einen generellen Trend zum Mini-Notebook gibt, das würde ich so nicht unterschreiben wollen. Es gibt eher den Trend zur Individualisierung. Manche brauchen einen großen Bildschirm, manche wollen es klein oder chic. Also meinem Sohn bräuchten Sie mit einem Mini-Notebook nicht zu kommen. Der will eine Maschine haben, Leistung. Das Ding muss brummen. Eine Tochter will das Notebook dagegen wahrscheinlich eher schön. Anderen kommt es auf die ständige und automatisch erfolgende Online-Verbindung an. Es geht also um die jeweiligen individuellen Bedürfnisse, nicht darum, ein möglichst kleines Notebook zu produzieren.

Welchen Trend würden Sie denn unterschreiben?


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