Ein typischer PC verbraucht mehr Energie als eine moderne Kühl-Gefrierkombi - im Dauerbetrieb kostet er bis zu 180 Euro im Jahr. Wer Strom sparen will, erreicht mit Änderungen seines Verhaltens mehr als mit dem Austausch einzelner Komponenten, so das Computermagazin c't. Steht der komplette Neukauf eines PC an, kann man durch bewusste Auswahl der Hardware den Stromverbrauch begrenzen - etwa indem man eine genügsamere Grafikkarte kauft und nicht unnötig eine Super-Ausgabe für 3D-Spiele. Vorhandene PC-Netzteile, Prozessoren oder Grafikkarten auszutauschen ist hingegen unter Umwelt- und Kostenaspekten wenig sinnvoll.
Aber auch mit dem vorhandenen System kann man Stromkosten sparen. "Am effektivsten hilft immer noch die gute alte Steckerleiste, die nicht den PC, sondern auch gleich sämtliche Peripherie-Geräte wie Boxen, Monitor oder DSL-Modem mit einem Schalter vom Netz trennt", rät c't-Redakteur Peter König. Solche Geräte besitzen häufig Netzteile, die selbst dann noch Strom ziehen, wenn sie nichts zu versorgen haben. Am energiehungrigsten im Betrieb sind Laserdrucker, Beamer und Röhrenmonitore. Kleine Schritte geht bereits, wer etwa in der Mittagspause sein Gerät in den Standby-Modus versetzt. Auf Bildschirmschoner kann man ganz verzichten, besser stellt man seinen Rechner so ein, dass er den Monitor bei Inaktivität automatisch ausstellt - über die Energie-Optionen der Systemsteuerung
