Ähnlich liegt der Fall bei der DECT-Technik, die für schnurlose Haustelefone eingesetzt wird. In Gebäuden strahlen sie bis zu 50 Meter weit, unter freiem Himmel bis zu 300 Meter. Und: "Telefon-Netzbetreiber setzen in dünn besiedelten Gebieten, DECT ein, um die bisher drahtgebundene so genannte letzte Meile von den Ortsvermittlungen bis zu den Hausanlagen der Kunden durch eine Funkstrecke zu ersetzen.", mahnt Dimitri Schischkin von Lanwireless.de.
Das bringt Öko
Ein Grundproblem bei DECT ist laut Wolfgang Boos von Fachmagazin connect, dass die Basisstation auch dann elektromagnetische Wellen aussendet, wenn gar nicht telefoniert wird - zwar rund drei Viertel weniger, dafür aber permanent. Der so genannte Eco-Modus soll dieses Problem lösen. "Doch die Industrie stiftet Verwirrung", kritisiert Boos. Tatsächlich gibt es drei verschiedene Arten des Strahlungsreduktionsmodus: permanent, temporär und beides zusammen.
Die Idee: Der Eco-Mode soll die Sendeleistung der Basisstation senken. Das funktioniert tatsächlich: Bei einem Test von connect strahlte das Siemens-Telefon "Gigaset S675" bei permanent um bis zu 40 Prozent abgesenkter Sendeleistung nur noch ein Drittel so stark. Beim temporären Öko-Modus, der sich aktiviert, sobald das Mobilteil zum Laden in der Basis steckt, ging die Strahlung gegen Null.
Tipp: Boos rät, bei Telefonen mit Eco-Mode in die Bedienungsanleitung zu schauen, denn bei einigen Geräten muss der Strahlenschutz erst aktiviert werden.
Tipps gegen gegen den Strahlensalat
