Das ist am Heim-PC zu tun:
Rechner noch einmal mit dem Schutzpaket und Anti-Schnüffelprogrammen wie Ad-Aware komplett durchscannen.
Schutzsoftware-Hersteller Trend Micro rät, wichtige Daten auf CD zu brennen oder eine Komplett-Sicherung der Daten (Backup) auf einer externen Festplatte abzulegen.
Betriebssystem und Sicherheitssoftware aktualisieren, Anwenderprogramme (insbesondere Browser) ebenfalls. Dasselbe gilt beim ersten Hochfahren nach der Urlaubsrückkehr. Bis dahin ist die Virenbibliothek veraltet und der Eingangsordner voll verseuchter E-Mails; Trend Micro rät außerdem, bei Wiederaufnahme der PC-Arbeit und der Internet-Nutzung auf Warnsignale wie Abstürze, gebremste PC-Leistung oder unerklärlichen Datenverkehr zu achten.
Das ist am Handy zu tun:
Falls es nicht automatisch passiert und falls die Reise ins EU-Ausland geht, Euro-Tarif für günstigere Gespräche im Ausland beim Anbieter beantragen. Geht in der Regel über eine Kurzwahl, bei T-Mobile etwa 2202.
Bedingte Rufumleitung zur Mailbox abschalten. Bei einem entgangenen Anruf kassiert der Netzbetreiber sonst doppelt: für die Verbindung von Deutschland zum Handy im Ausland und für die Umleitung zurück nach Deutschland auf die Mailbox.
Familien und Gruppen sollten laut Martin Müller von Teltarif.de bedenken, dass im Ausland nicht wie gewohnt netzintern günstiger telefoniert werden kann. Auch wenn beide Gesprächspartner Kunde beim gleichen deutschen Netzbetreiber sind, fallen die teuren Roaminggebühren zweifach an. "Will man sich beispielsweise von o2-Handy zu o2-Handy in Südtirol mit einem Freund in der Hotelbar verabreden, kostet eine Telefonminute beide Freunde zusammen bis zu 1,38 Euro", rechnet Müller vor.
Tipp: Auch der SMS-Versand ist im Ausland zwar teurer, im Verhältnis gesehen aber günstiger als eine Gesprächsminute.
Im Urlaub: Wenn das Handy nass wird, am besten gleich den Akku entfernen, rät Müller. Anschließend Handy ein paar Tage trocknen lassen - aber nicht an der Sonne.
Achtung! Die warme Strandluft hat eine so hohe Luftfeuchtigkeit, dass sie durch die Tröpfchenbildung das Handy schädigen kann.
Nicht vergessen: Zettel mit den wichtigsten Handy-Daten für die Sperrung der SIM-Karte bei Diebstahl einstecken.
Darauf ist bei Digitalkameras zu achten:
Kameras und Speichermedien nie extremer Hitze aussetzen, etwa in einem unbelüfteten Auto bei sommerlichen Temperaturen. Sonnenlicht, das direkt auf das Gehäuse trifft, heizt das Geräteinnere zusätzlich auf, woraus typische Überhitzungsschäden resultieren können. Fotos werden laut der Datenrettungsfirma Kroll Ontrack fehlerhaft oder können gar nicht mehr gelesen werden.
Speichermedien sind empfindlich. Kroll Ontrack rät, sie daher in festen und geschlossenen Behältern aufzubewahren. Die hintere Hosentasche ist kein idealer Transport-Ort.
Sand in der Mechanik und Wasser in der Elektronik sind schlecht. Die Stiftung Warentest rät deshalb, die Kamera in eine stabile Plastiktüte, am besten mit Reißverschluss zu packen.
130 Millionen verpulvert
Achtung, große Stromverschwendung: Laut der deutschen Energieagentur Dena könnten die deutschen Haushalte zusammen rund 130 Millionen Euro sparen, würde nur die Hälfte von ihnen während einer zweiwöchigen Urlaubsreise auf den unnötigen Stromverbrauch der heimischen Elektrogeräte verzichten - etwa indem sie den Bereitschaftsmodus der Geräte (so genanntes Stand-by) abschalten.
Deshalb Computer samt aller angeschlossenen Geräte, Fernseher, DVD-Player, Hifi-Anlage und das Ladegerät für Handy und Digitalkamera komplett vom Stromnetz nehmen.
