Mailadressen: Spammer geben Willy keine Chance
Das weltweite Spamaufkommen nimmt rasant zu. Wer seine Mail-Adresse sorgfältig auswählt, kann den zu erwartenden Anteil an Werbemüll im E-Mail-Postfach deutlich verringern. Durch die Verwendung seltener Zeichen statt des eigenen Namens als Adressbestandteil, reduziere man die unerwünschte Post, schreibt die Zeitschrift "iX".
Der Grund ist einfach: Simple Adressen, die beispielsweise nur aus Vor- und Nachname bestehen, sind leicht auszumachende Ziele für Spammer. Die probieren Wortlisten durch und werden bei gängigen Begriffen und Namen schnell fündig - vor allem bei Wunschadressen à la "willy@gmx.com".
So bleiben Sie unauffällig:
Kryptisch klingende Adressen wie "nachnavo" statt "vorname.nachname" können von Spammern nicht so einfach erfasst werden. Außerdem kommt es bei der Verwendung ungewöhnlicher Adressen seltener zu Verwechslungen.
Ein weiteres Hilfsmittel gegen die unerwünschte elektronische Post ist auch die Verschleierung der Adresse - durch HTML-Umkodierungen oder der Einsatz von kleinen Javascript-Programmen. Letztere lassen die korrekte E-Mail-Adresse erst im Webbrowser entstehen.
