Was sind Cookies eigentlich überhaupt?
Cookie ist das englische Wort für Keks. Im Internet sind damit Textdateien gemeint, die Anbieter ungefragt auf Rechner ihrer Webseiten-Besucher hinterlegen - und dort oft monatelang liegen lassen, Google beispielsweise angeblich ein halbes Jahr lang.
Cookie heißen diese Informationen deshalb, weil sie wie Krümel auf der Festplatte zurückbleiben. Sie sind zwar nur vier KB groß, das reicht aber für 4 000 Buchstaben. Immerhin: Cookies lassen sich mit inzwischen leicht blockieren und verlässlich löschen - im Browser über "Extras/Internet-Optionen" und "Datenschutz". Abgelegt sind sie im temporären Verzeichnis unter "C:\temporary Internet Files".
Was fangen Internet-Anbieter mit den Datenkrümeln an?
Sie können damit das Surfverhalten protokollieren oder Webnutzer identifizieren, die schon mal auf ihrer Seite waren. Das kann aber auch nützlich sein, etwa, weil die Daten auf dem Bestellformular bereits übernommen wurden oder die jedesmalige Eingabe eines Passworts überflüssig wird.
Und was sind nun Flash-Cookies?
Eine neue, besonders fiese Generation dieser Datenschnüffel-Kekse. Eingeschleust werden diese nicht wie herkömmliche Cookies über den Browser, sondern über das kleine Zusatzprogramm Flash von Adobe, über das sich zum Beispiel Animationen in eine Homepage einbauen lassen.
Wo liegt das Problem?

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