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In den EU-Verhandlungen zum geplanten «Öko-Label» für energieeffiziente Geräte haben sich Unterhändler des Europaparlaments, der Europäischen Kommission und der Mitgliedstaaten auf einen Kompromiss geeinigt.

Demnach sollen Hausgeräte wie Fernseher, Waschmaschinen oder Kühlschränke auch künftig mit einer Skala von A bis G klassifiziert werden. Für besonders sparsame Produkte sollen aber nun auch die Klassen «A+», «A++» und «A+++» möglich sein. Zuvor waren mehr Plus-Zeichen im Gespräch gewesen, wogegen besonders Grüne und Umweltschützer heftig protestiert hatten.

Die Effizienz-Klassifizierungen sollen auch in die Werbung aufgenommen werden können. Nicht durchsetzen konnte sich das Europaparlament mit seiner Forderung, im öffentlichen Beschaffungswesen bestimmte Effizienzstandards vorzuschreiben. Die formale Verabschiedung im Ministerrat und im Europaparlament soll noch in diesem Jahr gelingen. Aufgrund des neuen EU-Grundlagenvertrags («Lissabon»), der am 1. Dezember in Kraft treten soll, könnte es aber noch rechtliche Schwierigkeiten geben.

Verwirrung pur
Die EU ist nun einen Schritt weiter. Es sollen tatsächlich die Label mit A+++ eingeführt werden.
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