Tuttlingen: Schrotenschule: Geplatztes Heizungsrohr löst Brandalarm und Großeinsatz aus
07.02.2012
Wegen einer starken Rauchentwicklung löste die Brandmeldeanlage der Schule aus und alarmierte Tuttlingens Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei. Als die Kräfte bereits wenige Minuten später mannstark vor Ort eintrafen, drang aus dem Kellerbereich vermeintlicher Rauch hervor. Feuerwehr und Rettungsdienst begannen sofort mit dem Erstangriff und evakuierten zeitgleich drei Schulklassen, die sich zu dem Zeitpunkt noch im Schulgebäude befanden. Bereits kurze Zeit später stellte sich der Übeltäter für den Brandalarm heraus. Hierbei handelte es sich um ein Rohr der Heizungsanlage. Polizeilichen Ermittlungen zufolge saugt die Heizungsanlage der Schule kalte Außenluft an. Um die Anlage hierbei gegen Einfrieren abzusichern, ist in die Heizung eigentlich ein Frostschutz eingebaut, der jedoch aufgrund eines technischen Defekts ausfiel. „Als die Heizungsanlage nun die witterungsbedingt sehr kalte Außenluft ansaugte, kam es zu Eisbildung in zumindest einer Leitung, weshalb diese platzte. Sofort drang hierdurch eine große Menge Wasserdampf in den Heizungs- und angrenzende Räume aus, worauf die Brandmeldeanlage reagierte“, informierte Tuttlingens Polizeisprecher Matthias Preiss. Durch den Vorfall wurde niemand verletzt. Die evakuierten Schulkinder wurden durch Rettungskräfte und den vor Ort befindlichen Notarzt betreut und versorgt. Nach derzeitigen Erkenntnissen entstand kein Sachschaden, so dass auch die Heizungsanlage unmittelbar wieder in Betrieb genommen werden konnte.
