BerlinSchäuble und die 100.000 DM-Frage [18]
Mit einer heiklen Frage zu Wolfgang Schäuble nervt ein niederländischer Journalist Angela Merkel - und wird zum Youtube-Star. "Sie reden heute ziemlich viel über Geld", begann Rob Savelberg am Wochenende seine Frage. Der niederländische Journalist wollte auf der Bundespressekonferenz zur Vorstellung des Koalitionsvertrags wissen, warum Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Wolfgang Schäuble ausgerechnet einen Mann zum Minister über die deutschen Gelder berief, der vor knapp zehn Jahren in die CDU-Parteispendenaffäre verstrickt wa
Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Bundespressekonferenz in Berlin
Horst Seehofer grinst, Guido Westerwelle schaut pikiert, Angela Merkel stottert: "Weil diese Person mein Vertrauen hat". Savelberg, Berliner Korrespondent des Telegraaf, gibt sich nicht geschlagen: "Aber kann er mit Geld umgehen, wenn er vergisst, dass er 100.000 DM in bar in seiner Schublade liegen hat?". Gelächter im Saal, die Kanzlerin schweigt, Guido Westerwelle souffliert. Es sei alles gesagt worden dazu, so Angela Merkel, die auch auf Savelbergs dritte Nachfrage - immerhin sei Schäuble für die Finanzen von 82 Millionen Deutsche verantwortlich - nicht reagiert. Anders als die Kanzlerin findet der holländische Journalist allerdings nicht, dass die Spendenaffäre Schnee von gestern ist. In einem Interview auf "welt.de" erklärt Rob Savelberg, Schäuble sei keine saubere Person - und nicht verlässlich. Mit seinen hartnäckigen Fragen mag sich Savelberg bei der Kanzlerin nicht beliebt gemacht haben. Im Internet ist er längst zum Star avanciert. Über 250.000 Mal wurde das Video bereits auf Youtube abgerufen, fast 2.000 Kommentare stehen unter dem Clip. Die meisten applaudieren dem Journalisten aus Holland, sind verwundert, warum kein deutscher Reporter diese Frage gestellt hat, und zeigen Angela Merkel die rote Karte. In Holland, so Savelberg, habe man den sportlichen Zusammenhang bereits hergestellt: "Holland 1 - Merkel 0". Weitere Artikel zu: schwarzgelb, |



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Auch von der preisgekrönten, Politredaktion des SK´s wurde dieser Zusammenhang noch nicht näher dargestellt.
Dank @ Nederland...
Beim Südkurier wird man bestimmt nie einen solchen Artikel finden, da es sich beim Südkurier in erster Linie um "copy and paste Journalimus" handelt.
- Joseph de Maistre, savoyischer Schriftsteller und Staatsmann,
1753 - 1821, in einem Brief 15./27.08. 1811 -
In der Antwort, nicht in der Frage, steckt ein grosses deutsches
Problem: es wird lieber vertuscht, als Ursachenanalyse betrieben.
Es gilt zu respektieren, der Souverän hat so gewählt.
Ich könnte mich schon wieder übergeben.
Ein nicht gerade kleines Licht der Kohlschen Spendenmafia wird Finanzminister.
Wenn der nur einen Funken Anstand hätte, müsste der vor seiner Ernennung schon zurücktreten.
Aber ich vermute stark, dass er nicht mal weiß wie man Anstand schreibt!
Nebenbei sei aber noch angemerkt, dass Angela (die ja auch aus dem Kreise Kohls stammt) vom Volk gewählt wurde, also scheinen die Leute ja ebenso wie Merkel selbst dem Wolfgang S. zu vertrauen.
b.: mancher der jetzt schon wieder am Schimpfen auf die neue Regierung ist, hat schon vergessen, wo er denn sein Kreuzchen vor vier Wochen gemacht hat.
"Mehr holländische Fragen in der Politik".
Genau. Auch in der Kommunalpolitik!
Ich fange mal an:
"Sehr geehrte Damen und Herren der Stadt Konstanz, nach dem Debakel mit der Bahnhofsbrücke haben Sie uns, den Bürgern, mehr Transparenz versprochen.
Warum stehen Sie nicht zu Ihrem Wort in puncto Konzerthaus, und geben Hunderttausende in die Planung aus, und beschliessen in irgendwelchen Geheimtreffen Dinge, die wir, die Bürger, nicht hören dürfen?"
Schade, dass da nie etwas mehr herausgekommen ist. Z.B. eine Antwort auf die Frage, was einen Waffenhändler dazu verleiten könnte, einem Innenminister eine hohe Summe zu "spenden"....
...aber der Herr Schäuble will doch nur unser Bestes.
Ich weiss gar nicht, was ihr habt. Da hatten wir ihn erst als Innenminister mit Erfahrungen in Kriminalität aus erster Hand (Korruption ist ja immer nur das, wobei die anderen erwischt werden), jetzt darf er seine Fähigkeiten in kreativer Buchführung unter Beweis stellen. Ob er dabei genausoviele 100 Millionen übersieht wie ein gewisser ehemaliger Finanz-Staatssekretär (jetzt Bundespräsi)?
Na ja, wenn auch noch ein Herr Oettinger auf internationalem Parkett dem Herrn Stoiber assistieren darf - Leute, es wird lustig (für den Rest der Welt)!
Meinjanur.
Und Danke Richter Filbinger??????
Abgesehen davon hätts bei uns auch der Freisler zum MP gebracht wenn er denn den Krieg überlebt hätte, die lernresistenz vieler Wähler ist schon erschreckend. War nicht ganz so ernst gemeint mit meinem Dank an die politischen Marionetten, aber wie schon andere festgestellt haben hat jedes Land die Politiker die es verdient.
Man muss vorher ein großes gehabt haben!
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