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Los Angeles

Weiter Rätselraten um den Tod von Michael Jackson

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Das Rätselraten um Michael Jacksons Tod hält an: Nachdem die Autopsie kein klares Bild ergeben hatte, wurden weitere Tests angeordnet. Deren Ergebnisse sind nicht vor vier bis sechs Wochen zu erwarten, sagte ein Sprecher der Gerichtsmedizin von Los Angeles.

Der «King of Pop» war am Donnerstag 50-jährig in einer Luxusvilla in Los Angeles, an Herzversagen gestorben. Bisher stehe nur fest, dass er weder fremder Gewalt noch äußeren Verletzungen zum Opfer gefallen ist, sagte ein Gerichtsmediziner

Der Tod von Michael Jackson hat weltweit Bestürzung und Fassungslosigkeit ausgelöst. Millionen Menschen trauerten am Freitag um den „King of Pop“, wie ihn seine Fans rund um den Globus voller Verehrung nannten.

Radios weltweit spielten nur noch seine Hits. Der Sänger, einer der größten Stars aller Zeiten, war am Donnerstag in LosAngeles mit nur 50 Jahren unerwartet nach einem Herzstillstand gestorben. „Ich kann nicht aufhören, über diese traurige Nachricht zu weinen“, sagte Madonna.

Der einst schwarze Musiker, ein begnadeter Sänger und Tänzer von Kindesbeinen an, hat schätzungsweise 750 Millionen Platten verkauft und wurde mit 13 Grammys geehrt, der höchsten Auszeichnung, die die Musikbranche zu vergeben hat. Jackson war am Donnerstag mit einem Notarztwagen von seinem Luxusanwesen in Los Angeles zu einem nur wenige Minuten entfernten Krankenhaus gebracht worden.

Um 14.26 Uhr Ortszeit (23.26 Uhr MESZ) erklärten die Ärzte des UCLA Medical Centers den Mega-Star für tot. „Möge unsere Liebe Dich immer begleiten“, sagte sein Bruder Jermaine Jackson mit leiser Stimme in eine Fernsehkamera. Nach Angaben des Bruders hatte der Sänger vermutlich einen Herzstillstand erlitten.

Trauer weltweit

Ein Privatarzt in der Villa habe sofort Wiederbelebungsversuche gemacht - ohne Erfolg. Auch in der Klinik konnten die Ärzte Jackson nicht ins Leben zurückholen. Den Berichten zufolge erwachte er nicht mehr aus einem tiefen Koma. Die genaue Todesursache sollte eine Autopsie klären.

Unmittelbar nach der Todesnachricht versammelten sich hunderte Menschen vor der Klinik und Jacksons Wohnhaus. Viele weinten und nahmen sich gegenseitig in die Arme. Immer wieder riefen sie in Sprechchören „Michael, Michael!“ Einige versuchten, die Türen des Krankenhauses zu stürmen.

In zahlreichen US-Städten hielten Fans spontan Mahnwachen ab und zollten ihrem Idol mit Songs und dem legendären „Moonwalk“ Tribut. Vor dem geschichtsträchtigen Apollo-Theater in New York, in dem der junge Jackson einst seine Karriere startete, feierten unzählige, meist schwarze, Verehrer ihr Vorbild die ganze Nacht hindurch mit einer riesigen Tanzparty.

„In Erinnerung an Michael Jackson, eine wahre Apollo-Legende“, leuchtete als Schriftzug auf dem Gebäude auf. Mediziner, Rechtsexperten und Reporter spekulierten derweil über die möglichen Ursachen, die zum Tod des zuletzt gebrechlich wirkenden Stars geführt haben können.

Spekulation: Tödliche Überdosis?


Popstar Jackson
Michael Jackson ist im Alter von 50 Jahren gestorben.
Brian Oxman, einer der Anwälte der Jackson-Familie, schloss eine versehentlich eingenommene tödliche Dosis verschreibungspflichtiger Medikamente nicht aus. „Dies war etwas, was ich befürchtete und etwas vor dem ich gewarnt habe“, sagte Oxman dem US-Sender CNN.

Der Sänger habe zuletzt Arzneien wegen früherer Verletzungen, darunter ein Rücken- und ein Beinbruch, eingenommen, während er für die geplante Konzertreihe in London probte, die am 13. Juli beginnen sollte.

Die drei Kinder des Popstars - Michael I (12), Paris (11) und Prince Michael II (7) - sollen nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters vorerst bei ihrer Großmutter bleiben, wie Brian Oxman der US-Zeitschrift „People“ mitteilte. „Frau Jackson liebt die Kinder und sie wird sich nun um sie kümmern.“

Die Leiche des Sängers wurde wenige Stunden nach seinem Tod per Hubschrauber vom UCLA Medical Center zum Amt für Gerichtsmedizin des Bezirks Los Angeles geflogen. Dort sollte noch am Freitag die Autopsie vorgenommen werden. Ergebnisse sind erst in einigen Tagen zu erwarten.

Das letzte Foto des Stars, das im Internet verbreitet wurde, zeigt Jackson mit einer Sauerstoffmaske auf einer Trage auf dem Weg in die Notaufnahme.

Michael Jackson: Höhen und Tiefen

Michael Jackson hatte ein Leben wie auf der Achterbahn. Nach einem beispiellosen Aufstieg vom Kinderidol zum Megastar kam der absolute Tiefpunkt mit Vorwürfen wegen angeblichen Kindesmissbrauchs.

1993 behauptete ein 13-jähriger Junge, in Jacksons Schlafzimmer Opfer sexueller Annäherungen geworden zu sein. Der Star bestritt das konsequent, einigte sich aber schließlich mit der Familie des Jungen auf eine Abfindung in Millionenhöhe.

Ähnliche Beschuldigungen eines Teenagers führten 2005 zu einem „Jahrhundertprozess“, der mit einem Freispruch endete.

Als siebtes von neun Kindern 1958 im Schwarzen-Ghetto von Gary (US-Bundesstaat Indiana) geboren, stand das begnadete Showtalent schon mit fünf auf der Bühne.

Doch „Little Michael“ im Afro-Look klagte später in TV-Interviews über seine „verlorene Kindheit“. Im Laufe der Jahre wurde seine Haut immer weißer. Seine Super-Hits wie „Thriller“, „Billie Jean“, „Bad“ oder „Dangerous“ stürmten über Jahre hinweg weltweit die Hitparaden.

Bizarre Auftritte, merkwürdige Eskapaden


Doch später sorgten eher bizarre Auftritte, abgesagte Konzerte und persönliche Eskapaden für Schlagzeilen. Für den Juli hatte hatte der Sänger eine mit Spannung erwartete Comeback-Tour in London angekündigt. Wie in düsterer Vorahnung sagte er dazu im März: „Das werden meine letzten Shows sein. Das wird es sein. Wenn ich sage, das ist es, dann meine ich wirklich, das ist es.“

Die Nachricht vom Tod des Weltstars verbreitete sich in Sekundenschnelle rund um den Globus. Im Internet löste sie eine wahre Lawine von Beileidsbekundungen aus. Auch Schauspielerin Sophia Loren war bestürzt: „Die Welt hat eine Ikone verloren.“

Justin Timberlake wurde auf seiner Internetseite zitiert: „Wir haben ein Genie und einen wahren Botschafter nicht nur für Popmusik, sondern jede Art von Musik verloren“. US-Regisseur Steven Spielberg sagte „Entertainment Weekly“: „Genauso wie es keinen neuen Fred Astaire oder Chuck Berry oder Elvis Presley geben wird, wird es niemand vergleichbaren zu Michael Jackson geben.“
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KOMMENTARE [31]
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Der King of Pop TOT

von RKR (1 Beiträge) 26.06.2009 01:32

Und wieder verlässt ein Star der die Musik prägte wie kein zweiter zu früh diesen Planeten. Nun werden viele auf das Negative ansprechen, doch eines vorweg er wurde FREIGESPROCHEN. Ich hätte mich auf sein Comeback gefreut. Allen Angehörigen und Fans mein herzlichstes Beileid. RK 1.32 Uhr
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Ich bin Schockiert!!!!!!!

von erstdenkendannhandeln (237 Beiträge) 26.06.2009 01:48

Ich kann die Meldung vom Tod Michael Jacksons immer noch kaum fassen.
Er ist ein Stück Kindheit von mir, ich bin mit seiner Musik aufgewachsen.
Es ging so furchtbar schnell und er war mit 50 einfach zu jung zum Sterben.
Die Meldungen überschlugen sie förmlich es ging alles viel zu schnell.
Ich hatte mich auf für ihn auf sein Comeback gefreut...
Ich kann es immer noch nicht fassen das der King of Pop Tod sein soll.
Ich bin einfach nur geschockt!
Mein Aufrichtiges Beileid gilt seinen Kindern seiner Familie und an seine Fans.
R.I.P Michael
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R.I.P. Michael

von unbekannt 26.06.2009 02:04

R.I.P. King of Pop
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Tief betroffen

von waldgud (15 Beiträge) 26.06.2009 03:09

Bin tief betroffen vom Tode Michael Jackson.
Er war einer der ganz großen, seine Musik wird ewig weiterleben.
Hoffe man läßt in nun in Frieden!
szmtag
In Engen ist auch jemand gestorben.

von almahar (831 Beiträge) 26.06.2009 06:33

Sterben gehört zum Leben. So bleibt uns wenigstens die Comeback Tour erspart.

Wenn er sich mit Medikamenten zuschüttet, muß er damit rechnen, das sein Herz das nicht mimacht.
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Leben und Sterben.

von unbekannt 26.06.2009 07:06

Wo anders sterben auch menschen,
für mich war er schon tot als er anfing sich zu "verschönern".
Leid tut mir seinene familie!
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shocking

von sevendust (430 Beiträge) 26.06.2009 07:16

Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Kommentar-Regeln von der Redaktion gelöscht.
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Bitte etwas Respekt!

von sassett (4 Beiträge) 26.06.2009 08:44

Liebe Stammtisch-Niveau-Motzer wie almahar, martins und sevendust,

es war ja zu erwarten, dass auch bei diesem traurigen Anlass wieder eure hirnlosen Kommentare folgen. Wenn ihr euch schon für so schlau haltet, dass ihr zu alles und jedem euren Müll posten müsst, wieso seid ihr dann nicht auch so taktvoll, bei dem Tod eines Menschen "einfach mal die Fresse zu halten", wie Dieter Nuhr sagen würde.
Es würde ja auch kein vernünftiger Mensch auf die Idee kommen, über einen Toten aus Engen zu lästern, liebe/r almahar, weil sowas einfach von Respektlosigkeit und Kleingeistigkeit zeugt.
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@sassett

von hermes (247 Beiträge) 26.06.2009 09:08

Da möchte ich aber meinen Stammtisch in Schutz nehmen. Auf so einem primitiven Niveau unterhalten wir uns nicht.
Der Leserbriefschreiber "sevendust" verwechselt Meinungsfreiheit mit Narrenfreiheit!
Die Musik und der Tanz von Michael Jackson sind in die Musikgeschichte eingegangen als ein Teil der Jugendkultur. Auch ich hatte Freude an seiner Kunst, obwohl ich altersmäßig nicht zu seiner Zielgruppe gehörte. Dass im Leben von Michael viel Tragik mitspielt hat, hat mit übersteigertem Kult, mit der Geldgier seines Umfeldes und mit seiner Familie zu tun.
Letztendlich war für ihn als Mensch der riesige Erfolg nicht einfach zu verkraften.
Sein früher Tod beendet ein unglaubliches und nicht immer vorzeigbares Leben. Und er macht nachdenklich!
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@sevendust

von sued-paparazzi (35 Beiträge) 26.06.2009 09:14

Ihre unendliche Dummheit und Naivität sind in Ihren Zeilen bestens wiedergegeben.
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Respekt..

von patsch (48 Beiträge) 26.06.2009 09:22

...muss sein. Und einem Toten soll man schließlich nichts schlechtes nachsagen. Überrascht hat es mich persönlich nicht, da er in den letzten Jahren ja doch nur ein Schatten seiner selbst war. Seine Musik mochte ich aber als Person konnte ich Ihn noch nie (selbst als kleiner Junge) leiden. Dennoch herzliches Beileid den Angehörigen!
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Jacko +

von flex (490 Beiträge) 26.06.2009 10:05

So wie er sein Leben (und das seiner Kinder) am Schluss in den Sand gesetzt hat, schmälert auf keinen Fall sein musikalisches Genie.

Wie so oft kam einer mit dem Erfolg halt nicht zurecht.
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Machs gut!

von Mickey (93 Beiträge) 26.06.2009 10:42

Werde dich nie vergessen!
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Shit.

von lustigerpeter (228 Beiträge) 26.06.2009 11:29

Seine Musik hat meine Kindheit und Jugend begleitet. Trauer. Habe ihn bei einem Konzert im Olympiastadion in M gesehen. Eines der wenigen Konzerte, an die ich mich noch gut erinnere.
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von transarena (93 Beiträge) 26.06.2009 12:04

Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Kommentar-Regeln von der Redaktion gelöscht.
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von transarena (93 Beiträge) 26.06.2009 12:04

Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Kommentar-Regeln von der Redaktion gelöscht.
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@ Redaktion

von flex (490 Beiträge) 26.06.2009 12:24

die gelöschten Beiträge könnten Zitate aus früheren SÜDKURIER-Berichten gewesen sein.

Sie beruhten auf Tatsachen.
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naja...

von checker-one (590 Beiträge) 26.06.2009 12:30

M.J. war doch in erster linie der king of personenkult

seit (vielen) jahren nur noch eine tragische figur - das ende war doch irgendwie absehbar

seinen platz in der musikgeschichte hat er eher wegen der anzahl der verkauften alben, als wegen der genialität seiner musik

wenigstens findet er jetzt seinen frieden...
szmtag
Hoffentlich

von littleredhood (19 Beiträge) 26.06.2009 12:36

findet Michaels gequälte Seele jetzt Frieden.
@flex: warum jetzt Vorwürfe hierher kopieren, von denen er freigesprochen wurde ? Das ist pietätlos.
Er war ein großer Künstler. RIP.
szmtag
@Südkurier

von transarena (93 Beiträge) 26.06.2009 13:09

Die von Euch gelöschten Beiträge von mir stammten aus Wikipedia.de

Warum verstößt das gegen Regeln ?
Und wenn sie auf Tatsachen beruhten, warum wurde dann gelöscht ?

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Autor: dpa
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