Los AngelesWeiter Rätselraten um den Tod von Michael Jackson [31]
Das Rätselraten um Michael Jacksons Tod hält an: Nachdem die Autopsie kein klares Bild ergeben hatte, wurden weitere Tests angeordnet. Deren Ergebnisse sind nicht vor vier bis sechs Wochen zu erwarten, sagte ein Sprecher der Gerichtsmedizin von Los Angeles. ZUM THEMA
Radios weltweit spielten nur noch seine Hits. Der Sänger, einer der größten Stars aller Zeiten, war am Donnerstag in LosAngeles mit nur 50 Jahren unerwartet nach einem Herzstillstand gestorben. „Ich kann nicht aufhören, über diese traurige Nachricht zu weinen“, sagte Madonna. Der einst schwarze Musiker, ein begnadeter Sänger und Tänzer von Kindesbeinen an, hat schätzungsweise 750 Millionen Platten verkauft und wurde mit 13 Grammys geehrt, der höchsten Auszeichnung, die die Musikbranche zu vergeben hat. Jackson war am Donnerstag mit einem Notarztwagen von seinem Luxusanwesen in Los Angeles zu einem nur wenige Minuten entfernten Krankenhaus gebracht worden. Um 14.26 Uhr Ortszeit (23.26 Uhr MESZ) erklärten die Ärzte des UCLA Medical Centers den Mega-Star für tot. „Möge unsere Liebe Dich immer begleiten“, sagte sein Bruder Jermaine Jackson mit leiser Stimme in eine Fernsehkamera. Nach Angaben des Bruders hatte der Sänger vermutlich einen Herzstillstand erlitten. Trauer weltweit Ein Privatarzt in der Villa habe sofort Wiederbelebungsversuche gemacht - ohne Erfolg. Auch in der Klinik konnten die Ärzte Jackson nicht ins Leben zurückholen. Den Berichten zufolge erwachte er nicht mehr aus einem tiefen Koma. Die genaue Todesursache sollte eine Autopsie klären. Unmittelbar nach der Todesnachricht versammelten sich hunderte Menschen vor der Klinik und Jacksons Wohnhaus. Viele weinten und nahmen sich gegenseitig in die Arme. Immer wieder riefen sie in Sprechchören „Michael, Michael!“ Einige versuchten, die Türen des Krankenhauses zu stürmen. In zahlreichen US-Städten hielten Fans spontan Mahnwachen ab und zollten ihrem Idol mit Songs und dem legendären „Moonwalk“ Tribut. Vor dem geschichtsträchtigen Apollo-Theater in New York, in dem der junge Jackson einst seine Karriere startete, feierten unzählige, meist schwarze, Verehrer ihr Vorbild die ganze Nacht hindurch mit einer riesigen Tanzparty. „In Erinnerung an Michael Jackson, eine wahre Apollo-Legende“, leuchtete als Schriftzug auf dem Gebäude auf. Mediziner, Rechtsexperten und Reporter spekulierten derweil über die möglichen Ursachen, die zum Tod des zuletzt gebrechlich wirkenden Stars geführt haben können. Spekulation: Tödliche Überdosis?
Michael Jackson ist im Alter von 50 Jahren gestorben.
Der Sänger habe zuletzt Arzneien wegen früherer Verletzungen, darunter ein Rücken- und ein Beinbruch, eingenommen, während er für die geplante Konzertreihe in London probte, die am 13. Juli beginnen sollte. Die drei Kinder des Popstars - Michael I (12), Paris (11) und Prince Michael II (7) - sollen nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters vorerst bei ihrer Großmutter bleiben, wie Brian Oxman der US-Zeitschrift „People“ mitteilte. „Frau Jackson liebt die Kinder und sie wird sich nun um sie kümmern.“ Die Leiche des Sängers wurde wenige Stunden nach seinem Tod per Hubschrauber vom UCLA Medical Center zum Amt für Gerichtsmedizin des Bezirks Los Angeles geflogen. Dort sollte noch am Freitag die Autopsie vorgenommen werden. Ergebnisse sind erst in einigen Tagen zu erwarten. Das letzte Foto des Stars, das im Internet verbreitet wurde, zeigt Jackson mit einer Sauerstoffmaske auf einer Trage auf dem Weg in die Notaufnahme. Michael Jackson: Höhen und Tiefen Michael Jackson hatte ein Leben wie auf der Achterbahn. Nach einem beispiellosen Aufstieg vom Kinderidol zum Megastar kam der absolute Tiefpunkt mit Vorwürfen wegen angeblichen Kindesmissbrauchs. 1993 behauptete ein 13-jähriger Junge, in Jacksons Schlafzimmer Opfer sexueller Annäherungen geworden zu sein. Der Star bestritt das konsequent, einigte sich aber schließlich mit der Familie des Jungen auf eine Abfindung in Millionenhöhe. Ähnliche Beschuldigungen eines Teenagers führten 2005 zu einem „Jahrhundertprozess“, der mit einem Freispruch endete. Als siebtes von neun Kindern 1958 im Schwarzen-Ghetto von Gary (US-Bundesstaat Indiana) geboren, stand das begnadete Showtalent schon mit fünf auf der Bühne. Doch „Little Michael“ im Afro-Look klagte später in TV-Interviews über seine „verlorene Kindheit“. Im Laufe der Jahre wurde seine Haut immer weißer. Seine Super-Hits wie „Thriller“, „Billie Jean“, „Bad“ oder „Dangerous“ stürmten über Jahre hinweg weltweit die Hitparaden. Bizarre Auftritte, merkwürdige Eskapaden Doch später sorgten eher bizarre Auftritte, abgesagte Konzerte und persönliche Eskapaden für Schlagzeilen. Für den Juli hatte hatte der Sänger eine mit Spannung erwartete Comeback-Tour in London angekündigt. Wie in düsterer Vorahnung sagte er dazu im März: „Das werden meine letzten Shows sein. Das wird es sein. Wenn ich sage, das ist es, dann meine ich wirklich, das ist es.“ Die Nachricht vom Tod des Weltstars verbreitete sich in Sekundenschnelle rund um den Globus. Im Internet löste sie eine wahre Lawine von Beileidsbekundungen aus. Auch Schauspielerin Sophia Loren war bestürzt: „Die Welt hat eine Ikone verloren.“ Justin Timberlake wurde auf seiner Internetseite zitiert: „Wir haben ein Genie und einen wahren Botschafter nicht nur für Popmusik, sondern jede Art von Musik verloren“. US-Regisseur Steven Spielberg sagte „Entertainment Weekly“: „Genauso wie es keinen neuen Fred Astaire oder Chuck Berry oder Elvis Presley geben wird, wird es niemand vergleichbaren zu Michael Jackson geben.“ Sagen Sie uns in der Kommentarfunktion, was Sie ganz persönlich mit Michael Jackson verbinden. Schicken Sie uns Bilder vom King of Pop. Waren Sie auf einem Konzert? Haben Sie Bilder vom King of Pop gemacht? Schicken Sie diese an: leserreporter@suedkurier.de
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Er ist ein Stück Kindheit von mir, ich bin mit seiner Musik aufgewachsen.
Es ging so furchtbar schnell und er war mit 50 einfach zu jung zum Sterben.
Die Meldungen überschlugen sie förmlich es ging alles viel zu schnell.
Ich hatte mich auf für ihn auf sein Comeback gefreut...
Ich kann es immer noch nicht fassen das der King of Pop Tod sein soll.
Ich bin einfach nur geschockt!
Mein Aufrichtiges Beileid gilt seinen Kindern seiner Familie und an seine Fans.
R.I.P Michael
Er war einer der ganz großen, seine Musik wird ewig weiterleben.
Hoffe man läßt in nun in Frieden!
Wenn er sich mit Medikamenten zuschüttet, muß er damit rechnen, das sein Herz das nicht mimacht.
für mich war er schon tot als er anfing sich zu "verschönern".
Leid tut mir seinene familie!
es war ja zu erwarten, dass auch bei diesem traurigen Anlass wieder eure hirnlosen Kommentare folgen. Wenn ihr euch schon für so schlau haltet, dass ihr zu alles und jedem euren Müll posten müsst, wieso seid ihr dann nicht auch so taktvoll, bei dem Tod eines Menschen "einfach mal die Fresse zu halten", wie Dieter Nuhr sagen würde.
Es würde ja auch kein vernünftiger Mensch auf die Idee kommen, über einen Toten aus Engen zu lästern, liebe/r almahar, weil sowas einfach von Respektlosigkeit und Kleingeistigkeit zeugt.
Der Leserbriefschreiber "sevendust" verwechselt Meinungsfreiheit mit Narrenfreiheit!
Die Musik und der Tanz von Michael Jackson sind in die Musikgeschichte eingegangen als ein Teil der Jugendkultur. Auch ich hatte Freude an seiner Kunst, obwohl ich altersmäßig nicht zu seiner Zielgruppe gehörte. Dass im Leben von Michael viel Tragik mitspielt hat, hat mit übersteigertem Kult, mit der Geldgier seines Umfeldes und mit seiner Familie zu tun.
Letztendlich war für ihn als Mensch der riesige Erfolg nicht einfach zu verkraften.
Sein früher Tod beendet ein unglaubliches und nicht immer vorzeigbares Leben. Und er macht nachdenklich!
Wie so oft kam einer mit dem Erfolg halt nicht zurecht.
Sie beruhten auf Tatsachen.
seit (vielen) jahren nur noch eine tragische figur - das ende war doch irgendwie absehbar
seinen platz in der musikgeschichte hat er eher wegen der anzahl der verkauften alben, als wegen der genialität seiner musik
wenigstens findet er jetzt seinen frieden...
@flex: warum jetzt Vorwürfe hierher kopieren, von denen er freigesprochen wurde ? Das ist pietätlos.
Er war ein großer Künstler. RIP.
Warum verstößt das gegen Regeln ?
Und wenn sie auf Tatsachen beruhten, warum wurde dann gelöscht ?
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