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LebenundWissen Zweierlei Heimat

24.07.2010
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Heimat als Idyll: Für diese Konzept steht der Regisseur Hans Deppe (1897 – 1969), der schon in der NS-Zeit viele Unterhaltungsfilme drehte. In den 50er Jahren knüpfte er daran an: „Schwarzwaldmädel“ (1950), „Grün ist die Heide“ (1951 ) oder „Wenn die Alpenrosen blüh'n“ sind Klassiker des Heile-Welt-Genres.

Dazu zählt auch „Die Fischerin vom Bodensee“ (1956) unter der Regie von Harald Reinl mit Marianne Hold in der Hauptrolle.

Heimat als Prägung: Für dieses Realismus-Konzept steht „Heimat – Eine deutsche Chronik“ von 1984. Regisseur Edgar Reitz (Bild) siedelt die Erzählung im Hunsrück-Dorf „Schabbach“ an, drehte teilweise in Schwarz-Weiß und setzte Laiendarsteller ein. Der Film wurde mit Preisen überhäuft. Später wurde die Chronik zur Trilogie ausgebaut. Der Abschluss im Hunsrück kam 2004 ins Fernsehen. (tpg)

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