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LebenundWissen Was Sarrazin sagt

08.09.2010
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Einwanderer: Migranten sind überdurchschnittlich arbeitslos, schreibt Thilo Sarrazin in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“. Überdurchschnittlich sind auch die Sozialleistungen, die sie beziehen, sowie die Anzahl der Kinder, die sie zur Welt bringen.

In der Schule sind sie weit unter dem Durchschnitt. Nach Sarrazins Berechnungen werden Menschen aus der Türkei und anderen muslimischen Ländern bald in der Mehrheit sein. Fakt ist: 82 Millionen Menschen leben in Deutschland, 3,2 Millionen von ihnen haben türkische Wurzeln.

Intelligenz: Sarrazin warnt vor dem „geistigen Abstieg“ durch Einwanderer aus muslimischen Staaten. Da Intelligenz nach Sarrazins Vorstellung „zu 50 bis 80 Prozent“ erblich sei, würden diese Menschen nie klüger – und das Land dümmer.

Jüdisches Gen: „Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen“, sagte Sarrazin vor einigen Tagen. Später relativierte er die Aussage. Dabei wird die Frage in der Wissenschaft ernsthaft diskutiert. Fakt ist, dass Sarrazin sie nicht antisemitisch meinte. Das „American Journal of Human Genetics“ (Juni 2010) schrieb: „In den letzten 3000 Jahren haben sowohl der Fluss der Gene als auch der Fluss religiöser und kultureller Ideen zum Judentum beigetragen.“ Das bestätigt Sarrazins Aussage.

*

Tay-Sachs-Syndrom: Die Krankheit ist erblich und etwa drei Monate nach der Geburt diagnostizierbar. Die Veränderungen im Nervengewebe führen zu einem schnellen Verfall. Die Lebenserwartung liegt nur bei vier Jahren. (uli)

Ein Dossier zu Thilo Sarrazin:

www.suedkurier.de/sarrazin

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