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Energie Bei A ist noch lange nicht Schluss

06.10.2010
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Wer stromsparende und umweltfreundliche Elektrogeräte kaufen will, steht im Geschäft vor einer verwirrenden Zahl von Produktaufklebern. Wahrscheinlich im Herbst kommen schrittweise weitere hinzu.

Was bedeuten die meist EU-weit gültigen Ökokennzeichen und welches gilt wofür?

Die wichtigsten Labels sind das „EU-Label“, der „Energy Star“, „TCO“, die „Euroblume“ und der „Blaue Engel“. „Einige wie die Ökoblume sind freiwillig. Andere, wie das EU-Label, sind verpflichtend und die erreichten Werte und Inhalte für die gesamte EU einheitlich“, sagt Gerhard Heine vom VDE-Prüfinstitut in Offenbach.

Die Maßgaben des EU-Kennzeichens einschließlich Testkriterien und Gestaltung schreibt eine Richtlinie fest. Die Vorgabe enthält „Mindestanforderungen: „Freiwillig mehr geht immer.“

Das „EU-Label“ dürfte den meisten Verbrauchern vertraut sein: Die grünen, gelben und roten Streifen plus die Buchstaben A bis G pappen auf Waschmaschinen, Trocknern, Kühl- und Gefrierschränken, Geschirrspülern, Backöfen, Lampen sowie Ventilatoren. Grün symbolisiert den geringsten Energieverbrauch, rot den höchsten.

Fast alles im grünen Bereich

Weil inzwischen fast alle Geräte im grünen Bereich liegen, sollen künftig drei zusätzliche Effizienzklassen einen differenzierteren Vergleich ermöglichen: Die Skala wird um A+, A++ und A+++ erweitert. Die Abstufung erfolgt in Prozentschritten.

Bei Waschmaschinen und Geschirrspülern gehe es zum Beispiel um jeweils 12 Prozent, erläutert Floris Akkermann von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin. A+ bedeute 12 Prozent besser als der zulässige Verbrauch der darunter liegenden Klasse, A+++ 36 Prozent besser.

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