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14.02.2013  |  von Peter Ludäscher  |  Zum Artikel

Wirtschaft Hess AG: Ein Schlag für die Aktienkultur

Für die Aktienkultur in Deutschland bedeutet die Hess-Pleite einen schweren Schlag. Viele Sparer müssen nun auch noch Manipulationen und Betrug fürchten. SÜDKURIER-Wirtschaftschef Peter Ludäscher kommentiert.

Der Stammsitz der Hess AG in VS-Villingen aus der Luft fotografiert.  Bild: Hess AG

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    Seit wann ist..
    Von unbekannt am 23.04.2013 17:07
    Aktien verhökern ne Kultur??????????
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    Grosser Fehler...
    Von unbekannt am 23.04.2013 17:06
    wenn ein Firmenbesitzer sein Lebensweerk in Managerhände giebt, die Typen sind nur "Bonusgeil" föllig egal was mit der Firma passiert.
    Warum sind Firmen wie "Dr.Oetger>Henkel" und Co. immer noch gut im Saft??
    Weil sie die Manager draussen gelassen haben???
    Studieren sollten man nicht nur in der Studienzeit, beim leiten einer Firma wirkt das Wunder, besonders wenn der gesund Menschenverstand dabei ist.
    Immer vorausgesetzt dass der Verstand auch vorhanden ist.
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    Wieso zählen Sie die Gründerfamilie zu den Opfern?
    Von herbievs (12 Beiträge) am 18.02.2013 19:47
    Man hat es doch geschafft eine offensichtlich wertlose Firma an die Börse zu bringen und dafür ca. 40 Millionen Euro einzusammeln.Dieses Geld ist jetzt in nur 4 Monanten wohl spurlos verdampft. Die Gründerfamilien sind in Person von Herrn Jürgen Hess im Aufsichtrat vertreten und waren in Person von Herrn Christoph Hess Vorstand der Firma. Herr Jürgen Hess hat gut einem Monat nach dem Börsengang Aktien im Wert von ca. 2,5 Millionen Euro verkauft. Wenn die Firma tatsächlich zum Zeitpunkt des Börsengangs bereits wertlos war ein gutes Geschäft. Ich habe mich gefreut, dass es in VS ein erfolgreiches Unternehmen gibt und habe auch der Familie Hess ihren Erfolg ohne Einschränkungen gegönnt. Nur wenn das auch nur annähernd stimmt, was zur Zeit kommuniziert wird, hält sich mein Mitleid mit der Familie Hess in engen Grenzen. Warten wir mal ab was alles herauskommt und möglicherweise ist die Familie Hess tatsächlich Opfer. Nur nach heutigem Informationsstand sieht es nicht danach aus.
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    Falsche Begrifflichkeit
    Von Cuenot (772 Beiträge) am 14.02.2013 13:06
    Als Wirtschaftschef des Südkurier sollte Herr Ludäscher aber wissen, dass es nicht Sparer sind, die Betrug und Manipulationen fürchten müssen, wenn Schädigungen und Beeinträchtigungen der Aktienkultur stattfinden.

    Betrug und Manipulationen in diesem Bereich müssen diejenigen befürchten, die in Aktien investieren.

    Jeder Sparer, der sein Geld auf Sparkonten aller Art, oder auf Termin-/Festgeldkonten liegen hat, oder gegebenenfalls festverzinsliche Wertpapiere gekauft hat, wird beim Lesen solcher Vorgänge geradezu froh sein, dass er eben Sparer und nicht Aktionär ist.
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    Lwe
    Haarspalterei ...
    Von Giftbolzen (425 Beiträge) am 15.02.2013 15:58
    ... um Begriffe. Denn auch Kleinaktionäre sind letztendlich Sparer. Sie legen Geld an um den Einlagewert zu erhalten und "Zinsen" sprich Tandiemen zu bekommen. Das macht der "Sparbuchanleger" genau so. Er hat nur, weil weniger Risiko, weniger Zinsen.
    Der ursprünglich gute Gedanke der Aktie ist heute zu einem undurchsichtigen Zockermarkt verkommen. Der Börsenhandel, bedient undurchsichtige Bankgeschäfte, Leerverkäufe, Insiderhandel und was weiß welche Gauerein. Er sollte schlichtweg Weltweit verboten werden.
    Jaja ich weiß, Freiheitlicher Geldtransfer, Globalisierung und.. und.. und.. komischerweise kommt dieser Aufschrei immer nur von den "Reichen und Mächtigen". Die Zeche bezahlen die Kleinen, die Steuerzahler, diejenigen die Arbeitslos werden, Renten- und Sozialeinschränkungen hinnehmen müssen.
    Die großen (DeuBa) machen immer noch Milliardengewinne und feiern fröhliche Urständ'.
    als Antwort auf das Posting von Cuenot am 14.02.2013 13:06
    Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
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    Klein (Aktionäre) sind weder Sparer noch ......
    Von Cuenot (772 Beiträge) am 15.02.2013 19:02
    erhalten sie Tantiemen, sondern sie wollen an der Entwicklung einer Firma teilnehmen, in der Hoffnung, dass es dieser Firma gut geht, dass die Aktienkurse kräftig ansteigen, sie also Kursgewinne und zusätzlich Dividendenzahlungen einfahren. Jeder weiss aber, dass es genauso schnell abwärts gehen kann, und, wie das Beispiel Hess AG zeigt, man alles verlieren kann.

    Dies kann bei Sparern so nicht passieren, wenigstens bis zum heutigen Tag nicht.
    als Antwort auf das Posting von Giftbolzen am 15.02.2013 15:58
    Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
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