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Warmes Wetter und weltweite Krisen sorgten dafür, dass auch weniger Heizöl verkauft wurde.

 

Und so sah es beim Öl aus:

Das warme Wetter sorgte wie beim Gas auch beim Heizöl für einen Umsatzrückgang. Aber auch durch die politische und wirtschaftliche Unsicherheit hielten sich die Verbraucher 2011 beim Ölkauf zurück, erklärte Hans-Jürgen Funke, Geschäftsführer des Verbands für Energiehandel Südwest-Mitte. Der Verband schätzt, dass das Absatzminus im Vergleich zum Vorjahr zwischen 12 und 15 Prozent liegen wird. Währenddessen stieg der Preis für Heizöl 2011. „Preislich gesehen liegt das Jahr über dem der letzten Jahre“, erklärt Funke. Durchschnittlich sei Heizöl um 10 Cent pro Liter teurer als 2010 gewesen. Großen Einfluss darauf hatten Ereignisse, wie der Arabische Frühling oder die Euro-Krise. „Außerdem ist der Preis stark durch Spekulationen aufgebläht. Es ist viel Liquidität im Markt. Die Anleger haben lukrative Gewinnerwartungen im Rohstoffbereich. Sie gehen davon aus, dass der Preis weiter steigen wird“, sagt Funke. Das machte rund 20 Prozent vom Gesamtpreis aus. Aber Funke beruhigte: „Auf der Versorgungsseite gibt es keine Knappheit.“ Für 2012 geht er von einem ähnlichen Preisniveau wie im Vorjahr aus. Entscheidend würden vor allem die politischen Einflussfaktoren sein, wie der neuerliche Iran-Konflikt oder die Euro-Krise. Der hohe Ölpreis könne auch weitere Kostensprünge beim Gas zur Folge haben, fürchtet Daniel Dodt von Toptarif.

Deutschlands warme Wohnungen:

Die 38,2 Millionen Wohnungen in Deutschland werden nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) wie folgt beheizt: 49 Prozent der Wohnungen mit Gas; 12,6 Prozent per Fernwärme; 6,1 Prozent mit Strom und 29,6 Prozent mit Öl. (jus/dpa)

 

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