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Deutsche Raucher lassen immer mehr Zigarren aus Kuba in blauen Dunst aufgehen. 2011 wurde erneut ein Plus beim Umsatz und bei den Stückzahlen verzeichnet.

Die Firma Fifth Avenue Products aus Waldshut-Tiengen, Alleinimporteur der handgerollten Premium-Erzeugnisse, berichtet über das beste Ergebnis seit Firmengründung 1989. Gegenüber dem Vorjahr sei 2011 der Umsatz um 11,5 Prozent gewachsen, teilte das Unternehmen mit. Das Plus bei den verkauften Stückzahlen wird mit 6,7 Prozent angegeben. Laut Auskunft von Marketingleiter Christoph Puszkar profitierte das Unternehmen vom günstigen Konsumklima in Deutschland. Eine spezielle Rolle spielte der starke Schweizer Franken. Verbraucher, für die kubanische Zigarren im Nachbarland bislang billiger waren, decken sich jetzt in Deutschland mit Habanos ein, weil sich der Preisvorteil in Rauch aufgelöst hat. Bereits in den zurückliegenden Jahren hatte die deutsch-kubanische Gemeinschaftsfirma am Hochrhein, die von dem schweizerischen Tabakunternehmer Heinrich Villiger geleitet wird, über Zuwächse berichtet. Auch für das laufende Jahr sei die Ausgangslage positiv.

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