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Wirtschaft Anthroposophische Firmen – Wala, Weleda und dm

21.08.2010
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Sie gelten als etwas spinnert mit ihren eurythmischen Tänzen und ihrem biodynamischen, nur mit Hornmist, Hornkiesel und Brennesselsud gedüngten Gemüse. Manche sehen sie gar als Sekte.

Doch Anthroposophen, die als Unternehmer das geistige Erbe Rudolf Steiners weiter tragen, sind nicht so selten. 10 000 weltweit sollen es sein, viele auch in Deutschland. „Ihre Produkte, aber auch ihre Führungsmodelle und Eigentumsverhältnisse weisen einen Innovationsgrad auf, der viele Fragen beantwortet, die erst durch die Krise ins öffentliche Bewusstsein gedrungen sind“, heißt es in dem von Jens Heisterkamp herausgegebenen Buch „Pioniere der Nachhaltigkeit – Anthroposophie in Unternehmen“. Die Anthroposophen im Business agierten unaufdringlich, doch in ihren Werten kompromisslos, materiell erfolgreich, aber nicht vom Kommerz getrieben.

„Studieren Sie die Rhythmen, Rhythmus trägt Leben“, gab Steiner dem Wiener Chemiker Rudolf Hauschka mit auf den Weg. Er predigte den Einklang mit der Natur, Nachhaltigkeit und Ganzheitlichkeit. Steiner selbst gründete in den 1920er Jahren das Arznei- und Kosmetikunternehmen Weleda (1700 Mitarbeiter, 270 Millionen Umsatz) als AG, die sich gerade anschickt, eine Stiftung zu werden. Hauschka gründete die auf dem gleichen Feld tätige Wala GmbH. Auch sie ist eine Stiftungstochter. Die beiden Pioniere auf dem Markt der Naturkosmetik gelten schon lange nicht mehr als Nischenfirmen für eingefleischte Anthroposophen. Auch der Textilhersteller Hessnatur behauptet sich auf dem Markt.


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Wirtschaft im SÜDKURIER
Manche sehen sie gar als Sekte.
Von unbekannt
Und das wissen manche auch zu begründen, die sich nicht ausschließlich auf die Auskünfte der ...
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