Wirtschaft ZF investiert 50 Millionen in China

Der Automobilzulieferer ZF setzt auf den asiatischen Markt und weitet seine Forschungsaktivitäten in China aus.

Schanghai/Friedrichshafen – Der Automobilzulieferer ZF will in China weiter wachsen. Das neue Entwicklungszentrum in Schanghai, das zur Messe Auto Shanghai 2017 offiziell eröffnet wurde, hat ZF schrittweise auf eine Gesamtgröße von 54 000 Quadratmetern ausgebaut. Bis 2022 werde auch das Personal weiter stark wachsen, teilt ZF mit. Bis dahin sollen 600 zusätzlich eingestellte Ingenieure die aktuelle Belegschaft von 400 Entwicklern verstärken. In die gesamte Erweiterung investiert ZF insgesamt 50 Millionen Euro.

"Die umfangreich erweiterte Anlage macht es möglich, ZF-Neuentwicklungen schneller auf die Märkte in Asien-Pazifik anzupassen", so das Unternehmen. Im Mittelpunkt der Forschung stünden insbesondere Produkte für die in China stark wachsende Elektromobilität. „Die Investition in das neue Entwicklungszentrum verdeutlicht unsere Lokalisierungsstrategie: Wir wollen viele Produkte auf den Zielmarkt maßschneidern, aber auch Impulse aus China schneller aufgreifen“, sagte ZF-Vorstandsmitglied Peter Lake bei der offiziellen Eröffnung des Entwicklungszentrums. „Darin zeigt sich, welch hohe Bedeutung ZF China als dem größten und bedeutendsten asiatischen Markt beimisst“, so Lake weiter.

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