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19.02.2013  |  von  |  0 Kommentare

Politik Worte und Taten

Zu den ersten Opfern von Lebensmittelskandalen zählen meist die Landwirtschaftsminister. Der Sozialdemokrat Heinz Funke musste 2001 seinen Hut nehmen, weil er die BSE-Krise nicht ernst genug nahm.
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Seine Nachfolgerin Renate Künast reagierte klüger und verkündete die Agrarwende. Damit traf sie den Nerv vieler Verbraucher, die Taten sehen wollten.

Auch CSU-Frau Ilse Aigner steht enorm unter Druck. Seit es in den Tiefkühl-Regalen der Supermärkte nach Pferdefleisch riecht, kämpft sie um ihre politische Zukunft. Jetzt präsentiert sie mit ihren Kollegen aus den Bundesländern einen Zehn-Punkte-Plan gegen Fleischmafia und Lebensmittelpanscher. Der Ansatz ist der richtige. Was aber bleibt davon übrig, wenn die Welle der Empörung abgeklungen ist? Verheddern sich die Kontrolleure dann erneut im Gestrüpp der europäischen Lebensmittelindustrie, ausgebremst von einer mächtigen Lobby? Die Ministerin wird sich an ihren eigenen Ansagen messen lassen müssen.

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