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28.01.2013  |  von  |  1 Kommentare

Politik Winterpause

Stuttgart 21 verliert politisch zunehmend an Rückhalt. Der Bund stand bisher immer zu den ehrgeizigen Plänen, die Stuttgart ein neues Gesicht geben sollen.
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Redakteur Politik

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Mit der bedingungslosen Loyalität des Eigentümers ist es nun vorbei: Der Bund stellt jene Fragen, die er schon lange hätte stellen müssen, um den DB-Managern die vier Grundrechenarten zu lehren.

Es war höchste Zeit. Die Bahn-Vorstände haben die Winterpause am Bau verschlafen. Sie begnügten sich mit der Präsentation einer Kostenrechnung, die den politischen Preis von 4,5 Milliarden drastisch übersteigt. Diese Zahlen haben ein Gschmäckle. Man ahnt, dass den DB-Buchhaltern noch andere versteckte Posten im Ärmel stecken. Weder die Stadt Stuttgart noch das Land wollen die Lücke füllen. So keimt ein radikaler Gedanke: Ein totaler Baustopp ist denkbar. Der Bau eines Tiefbahnhofs wäre prima, ist aber kein Naturgesetz. Wenn das Vorhaben nicht verlässlich gerechnet wird, wird der vielgelobte Masterplan bald Altpapier.

Das Projekt mit dem Namen Stuttgart 21 sieht den Bau eines unterirdischen Durchgangsbahnhofs in der Landeshauptstadt vor. Alle aktuellen Entwicklungen und Hintergründe erfahren Sie in unserem Dossier.

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Presseerklärung siehe:

http://www.bei-abriss-aufstand.de/2013/02/02/presseerklarung-genug-geprellt-herr-ramsauer/
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