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Politik Heißer Herbst

03.08.2012
Das verspricht ein heißer rentenpolitischer Herbst zu werden. Während Gewerkschaften, SPD und sogar Teile der Union eine Beibehaltung des derzeit geltenden Rentenbeitrages fordern, tun sich offenbar Chancen für eine noch stärkere Senkung auf, wie sie selbst die größten Optimisten wegen der anhaltend guten Wirtschaftslage nicht für möglich gehalten hätten.
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Keine Frage, für eine Einfrierung des Beitrages mag es gewichtige Argumente geben: ein Polster für konjunkturelle Flauten, Vorsorge für eine absehbar ungünstige demographische Entwicklung und dergleichen mehr. Vergessen wird dabei, dass sich die Rentenkasse laut Gesetz schon jetzt eine Reserve von 1,5 Monatsausgaben leisten kann, bevor eine Beitragssenkung geboten ist. Das entspricht immerhin 26 Milliarden Euro. Ließe man dieses Polster darüber hinaus in erheblichen Umfang anschwellen, würden auch die Begehrlichkeiten ins Unermessliche steigen. Und das garantiert zu Lasten der Beitragszahler.

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