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Politik Endlich!

26.05.2012
Da hat der Bundestag aber lange gebraucht. Jahrelang hat es gedauert, bis die Fraktionen endlich zu einem Vorschlag kamen, der jetzt von den meisten mitgetragen wurde: Die Bundesbürger sollen künftig gefragt werden, wie sie es mit der Organspende halten.
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Und zwar immer wieder.

Bisher haben die meisten Menschen bei der Organspende nach dem Prinzip von Radio Eriwan gehandelt: Im Prinzip ja, aber konkret lieber doch nicht. Deshalb ist die künftige Regelung so gut. Nur ohne Zwang kann man eine Entscheidung anstoßen, die jeder für sich fällen muss. Denn es gibt ja respektable Gründe gegen eine Organspende: etwa religiöse Bedenken oder Zweifel am Konzept des Hirntodes.

Die wenigsten von uns werden je in die Situation kommen, denn die medizinische Diagnose des Hirntods ist eher selten. Sich aber um die Entscheidung zu drücken und sie nach einem Unfall den geschockten Angehörigen zu überlassen, ist unverantwortlich. Wegschauen war gestern.

Die Organspende-Debatte parallel zur Ärztepfusch-Debatte mit allen Mitteln anzuheizen, ...
...verunsichert mehr, als dass es nützt, wobei m.E. mehr ...
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