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08.03.2013  |  1 Kommentare

Seoul (dpa) Südkorea: Nordkorea wird bei Atomangriff zugrunde gehen

Südkorea hat in scharfem Ton auf die Drohungen Nordkoreas mit einem atomaren Erstschlag reagiert.

Südkoreas Präsidentin Park Geun-Hye salutiert. Foto: Presidential House  Bild: Foto: dpa



Südkoreas Präsidentin Park Geun-Hye salutiert. Foto: Presidential House

Das Regime von Machthaber Kim Jong Un werde zugrunde gehen, sollte es Südkorea mit Atombomben angreifen, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Kim Min Seok, in Seoul. Nordkoreas Außenministerium hatte am Donnerstag den USA und indirekt damit auch Südkorea kurz vor der Ausweitung von Sanktionen gegen das Land durch den UN-Sicherheitsrat mit einem Atomangriff gedroht. Ein konkretes Ziel nannte Pjöngjang nicht.

Auch die USA wiesen die Atombomben-Drohungen des kommunistischen Landes zurück. «Die USA sind voll und ganz in der Lage, sich gegen nordkoreanische Raketendrohungen zu verteidigen», sagten die Sprecher von Weißem Haus und Außenministerium am Donnerstag in Washington wortgleich.

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul sagte, Nordkorea habe zuletzt Truppenübungen von «beispielloser Intensität» durchgeführt. Dazu seien U-Boote, Kampfjets und Spezialeinheiten mobilisiert worden. Nordkorea fühlt sich durch ein jährliches Frühlingsmanöver der südkoreanischen Streitkräfte mit US-Einheiten provoziert. Beiden Ländern unterstellt es, einen Nuklearangriff vorzubereiten. Die USA haben in Südkorea 28 500 Soldaten stationiert.

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1 Kommentare
Großmaul-Kim
Nach meinen Informationen können die ASPRK's in Nordkorea noch nicht mittels Raketen transportiert werden - aber es ist neu, daß Kim Jong Un damit droht. Nordkorea hat doch ein pathologisches Interesse als "Grossmacht" ernst genommen zu werden. Es leidet sehr darunter, dass der abgezweigte Bruder im Süden wirtschaftlich so erfolgreich ist. Diese Drohungen laufen überdies immer darauf hinaus, neue Konzessionen zu erhalten und die drohenden Uno-Sanktionen abzublocken oder zu vermindern. Schliesslich darf man nie vergessen, dass der Kim-Clan sich vor allem auch im Innern des Landes profilieren muss - viel Rhetorik ist daher gegen Innen gerichtet, da das Volk hungert und arm ist.
Bestimmt werden die USA diese Rhetorik dazu verwenden, darauf hinzuweisen, dass man es mit einem Unberechenbaren Deppen in Pjöngjang zu tun hat, dem man nun schnell die Flügel stutzen müsste.
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