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Flüchtlinge in einem Sammellager in Erbil. Foto: Mohamed Messara/Archiv

23.09.2014 | Suruc

Angriffe machen Flüchtlingen Mut: «Endlich passiert etwas»

Die Kurdin Maha Mistu könnte einen Stein in ihr Heimatland werfen, so nah ist Syrien - doch zurück kann sie nicht. Sie sitzt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern im Schatten eines Baumes in Mürsitpinar an der türkisch-syrischen Grenze und wartet.

23.09.2014 | Damaskus

US-Angriffe in Syrien töten 70 IS-Kämpfer

Bei den Luftangriffen der USA und ihrer Verbündeten auf die IS-Terrormiliz in Syrien sind mindestens 70 Extremisten getötet worden.
Mit letzter Kraft: Ein Syrer schleppt seine Frau auf dem Rücken über die Grenze zur Türkei. Foto: Ulas Yunus Tosun

23.09.2014 | Genf

UN: Türkei muss mit Hunderttausenden Flüchtlingen rechnen

Die Türkei muss sich wegen des Vormarschs der IS-Miliz nach UN-Angaben auf bis zu 260 000 weitere syrische Flüchtlinge einstellen.

23.09.2014 | Istanbul

Hintergrund: Die Türkei und die Terrormiliz IS

Der Westen würde die Türkei gerne eng in eine Koalition gegen die Dschihadisten vom Islamischen Staat (IS) einbinden, die Syrien und Irak mit ihrem Terror heimsuchen. Die Türkei sträubt sich dagegen. Kritiker wie die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK werfen der Regierung sogar vor, die Terrormiliz zu unterstützen.
Syrische Flüchtlinge warten hinter Stacheldraht an der türkischen Grenze. Foto: Sedat SUna

23.09.2014 | Washington

Hintergrund: Militärangriffe und Völkerrecht

Zur Sicherung des Friedens oder der Abwehr einer Bedrohung erlaubt das Völkerrecht auch ein militärisches Eingreifen. Die Charta der Vereinten Nationen sieht für die vordringliche UN-Aufgabe der Friedenssicherung nach Sanktionen oder Blockaden als letztes Mittel auch militärische Maßnahmen vor.
Bei ihren Angriffen auf die Terrormiliz IS in Syrien haben die USA erstmals F-22 «Raptor» Kampfflugzeuge eingesetzt. Foto: epa/Archiv

23.09.2014 | Washington

Stichwort: Das US-Kampfflugzeug F-22 «Raptor»

Der Name F-22 «Raptor» des neuesten US-Kampfflugzeuges ist die Kurzform für Velociraptor («Schneller Jäger»), eine fleischfressende Dinosaurier-Art. Das Flugzeug soll allen derzeitigen Jagdflugzeugen im Luftkampf überlegen sein und zudem Lenkbomben tragen können. Wegen der hohen Kosten war die Anschaffung der F-22 im Kongress umstritten.
Nächtlicher Einsatz des Flugzeugträgers USS George H.W. Bush. Foto: Robert Burck/US Navy

23.09.2014 | Moskau

Russland: US-Luftangriffe in Syrien Völkerrechtsverstoß

Russland hat die Luftangriffe der USA gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien als Verstoß gegen das Völkerrecht kritisiert.

23.09.2014 | Paris

Hintergrund: Französische Geiseln in der Hand von Extremisten

Extremisten haben in Krisengebieten schon oft Franzosen verschleppt. Nach der Freilassung der Geiseln gab es mehrfach Berichte über Lösegeldzahlungen.

23.09.2014 | London

IS-Geisel kritisiert USA-Allianz in neuem Propagandavideo

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ein neues Propagandavideo mit einer britischen Geisel als Sprecher veröffentlicht.
Der türkische Staatspräsident Erdogan hatte nach der Freilassung der Geiseln betont, es sei kein Lösegeld geflossen. Foto: Kayhan Ozer

23.09.2014 | Istanbul

Medien: Türkische IS-Geiseln durch Austausch freigekommen

Die 49 Geiseln aus dem türkischen Konsulat in Mossul sind einem Bericht der Zeitung «Hürriyet» zufolge durch einen Austausch von Gefangenen mit der Terrormiliz IS freigekommen.
Eine Drohne von Typ MQ-1 Predator der US Air Force. Foto: Lt. Col. Leslie Pratt/Archiv

23.09.2014 | Washington

Analyse: Himmel voller Drohnen

Tief in der Nacht beginnen die USA mit einem arabischen Fünferbündnis den Kampf gegen IS in Syrien. Es gibt die Hoffnung, dass die Angriffe den Wendepunkt im Krieg gegen die Extremisten bedeuten. Zugleich wird die Chorasan-Gruppe wegen «drohender Anschlagspläne» bombardiert.
Mit der Entführung eines Franzosen in Algerien setzen Islamisten Paris unter Druck. Regierungschef Valls lehnt Verhandlungen ab. Foto: Wolfgang Kumm

23.09.2014 | Paris

Valls: Frankreich lässt sich von Islamisten nicht erpressen

Die französische Regierung will nicht mit den islamistischen Entführern eines in Algerien verschleppten Franzosen verhandeln.
Harrier-Senkrechtstarter auf der USS Makin Island. Foto: US Navy/Christopher Lindahl

23.09.2014 | Washington/Damaskus

Erste Luftschläge gegen IS in Syrien

Gemeinsam mit fünf arabischen Verbündeten haben die USA ihre Angriffe auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vom Irak auf Syrien ausgeweitet.
Bei ihren Angriffen auf die Terrormiliz IS in Syrien haben die USA erstmals F-22 «Raptor» Kampfflugzeuge eingesetzt. Foto: epa/Archiv

23.09.2014 | Washington

USA setzten bei Luftangriffen in Syrien erstmals F-22 ein

Bei ihren Angriffen auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien haben die USA erstmals F-22 «Raptor» Kampfflugzeuge eingesetzt. Das sagte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums am Montagabend dem US-Sender ABC.

23.09.2014 | Damaskus

Syrien vorab von USA über Luftschläge informiert

Syrien ist über die US-Luftschläge vorab von Washington informiert worden.
Ein Tomahawk-Marschflugkörper wird vom Zerstörer USS Preble abgefeuert. Foto: U.S. Navy/Archiv

23.09.2014 | Berlin

Hintergrund: Marschflugkörper

Marschflugkörper verfügen anders als ballistische Raketen über einen permanenten eigenen Antrieb. Sie werden in vorher definierte Ziele gelenkt und tragen häufig Tragflächen zur Stabilisierung der Flugbahn.
Abgeschirmt durch seine Begleiter: Der salafistische Prediger Pierre Vogel in Hamburg. Foto: Bodo Marks/Archiv

22.09.2014 | Hamburg

Verfassungsschutz beobachtet zwei Hamburger Moscheen

Zwei Hamburger Moscheen sind als mögliche Anlaufstellen für militante Islamisten ins Visier des Verfassungsschutzes geraten.

22.09.2014 | Berlin

Berliner Polizei nimmt mutmaßlichen IS-Terroristen fest

Ein mutmaßlicher Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist nach seiner Rückkehr aus Syrien in Berlin verhaftet worden. Der 40-Jährige mit türkischem Pass wurde bereits am Freitag gefasst, wie am Montag ein Sprecher der Staatsanwaltschaft berichtete.
Flucht in die Türkei: Syrer warten an der Grenze. Foto: Ulas Yunus Tosun

22.09.2014 | Istanbul/Kairo

Analyse: Flucht aus der «Geisterstadt» Ain Al-Arab

Ain Al-Arab war vielen Syrern ein sicherer Hafen im Bürgerkrieg. Nun fliehen die Menschen panisch vor den anrückenden IS-Terroristen. Die PKK erklärt die Verteidigung der Stadt zur Frage der Ehre.

22.09.2014 | Brüssel

EU-Kommission sieht keine Terror-Bedrohung

Die EU-Kommission hat erneut Informationen zurückgewiesen, wonach ein Anschlag radikaler Islamisten gegen die Behörde vereitelt wurde. Auch die belgischen Behörden hätten «keine Kenntnis über eine bestimmte Bedrohung gegen die Europäische Kommission», sagte ein Sprecher in Brüssel.
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