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Im Dorf Meliandou im westafrikanischen Guinea, in dem die Ebola-Epidemie ihren Ausgang nahm, steht Hinde Leno mit seiner fünfjährigen Tochter Sia und dem neun Jahre alten Kekouea am Grab von Lenos Frau. Die Familie verlor acht Angehörige. Foto: Kristin Palitza

24.10.2014 | Meliandou

Verzweiflung wegen Ebola: Im Dorf von «Patient Null»

Etienne Ouamouno sitzt vor seiner Hütte und schaut einen Stapel Fotos durch. Eines zeigt den 31-Jährigen mit seiner Frau, lächelnd und ein Baby im Arm haltend. Seine Hand zittert bei der Erinnerung. Von den Menschen im Bild ist nur noch er am Leben.
Derzeit gibt es pro Woche etwa 1000 neue Ebola-Fälle. Die Sterblichkeit liegt bei 70 Prozent. Foto: Ahmed Jallanzo

24.10.2014 | Genf

Erste Ebola-Impfungen in Afrika schon im Dezember möglich

Die ersten großangelegten Tests von Ebola-Impfstoffen in Westafrika können nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) möglicherweise schon im Dezember beginnen.
David Cameron gab das Ziel für den Kampf gegen Ebola von einer Milliarde Euro aus. Foto: Olivier Hoslet

24.10.2014 | Brüssel

EU-Staaten sagen eine Milliarde Euro für Kampf gegen Ebola zu

Die Europäische Union verdoppelt ihre Hilfen für den Kampf gegen Ebola auf mindestens eine Milliarde Euro. Darauf einigten sich die Staats- und Regierungschefs der 28 Mitgliedstaaten bei einem Spitzentreffen.
Übung auf der Isolierstation im Leipziger Klinikum St. Georg. Foto: Jan Woitas

24.10.2014 | Frankfurt/Main

Analyse: Aufwand bei Ebola-Patienten extrem hoch

Hohe Kosten, knappes Fachpersonal: In Deutschland können weniger Ebola-Patienten aufgenommen werden als gedacht.
Ebola hat die US-Metropole New York erreicht. Foto: Justin Lane

24.10.2014 | New York/Brüssel

Ebola erreicht New York und Mali

Erstmals hat Ebola jetzt auch die US-Millionenmetropole New York und den afrikanischen Staat Mali erreicht. Bei einem Arzt habe sich der Verdacht auf die Krankheit bestätigt, sagte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio.

24.10.2014 | Brüssel

EU-Kommissar soll Hilfen für Kampf gegen Ebola koordinieren

Der neue EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides (56), soll die europäischen Hilfen für den Kampf gegen die Ebola-Epidemie koordinieren.
Marylyn Addo arbeitet als Tropenmedizinerin im Universitätsklinikum Eppendorf. Foto: Axel Heimken

24.10.2014 | Hamburg

Viele Freiwillige für Ebola-Studie in Deutschland

Die einzige deutsche Studie zu einem Ebola-Impfstoff ist noch nicht genehmigt - trotzdem haben sich schon viele Freiwillige für die Testphase gemeldet.
Reisende warten am John F. Kennedy-Flughafen. Foto: Justin Lane

24.10.2014 | Berlin

Schon viele Flughäfen kontrollieren wegen Ebola

Weltweit rüsten sich bereits viele Länder auf ihren Flughäfen gegen den Ebola-Erreger. Bei der Überprüfung von Reisenden aus den von der Seuche betroffenen Gebieten setzen Staaten auf Befragungen, Wärmebildkameras oder Fiebermessungen.

23.10.2014 | Ottawa

Angreifer von Ottawa wollte nach Syrien

Der Attentäter von Ottawa hat vor seiner Bluttat wochenlang versucht, nach Syrien zu gelangen. Der 32-Jährige habe deswegen mit den Behörden in den vergangenen drei Wochen über seinen Reisepass verhandelt, berichtete die kanadische Polizei.
In Deckung: Polizisten während des Einsatzes am kanadischen Parlament. Foto: Chris Roussakis

23.10.2014 | Ottawa

Wahnsinniger oder Terrorist: Kanada rätselt über Attentäter

War es ein Islamist oder ein Verrückter? Nach dem Angriff auf das Parlament in Ottawa fragten sich das die Kanadier. Auch am Tag nach der Attacke mit einem toten Opfer und einem toten Täter sind viele Fragen noch ungeklärt, doch die Antwort könnte lauten: Möglicherweise war er beides.

23.10.2014 | Toronto

Zeitung: Attentäter offenbar verwirrt und vom Islam angezogen

Der Attentäter von Ottawa war einem Zeitungsbericht zufolge geistig verwirrt und fühlte sich vom Islam angezogen. «Ich denke, er war geisteskrank», zitierte die kanadische Zeitung «The Globe and Mail» einen Bekannten des Täters.
Kevin Vickers erschoss den Attentäter. Foto: Matthew Cavanaugh/Archiv

23.10.2014 | Ottawa

Der Mann mit dem Schwert: Kevin Vickers wurde zum Helden

Normalerweise trägt er Schwert und Keule. Selbst einige der Leute, die er beschützen soll, lächeln über sein Amt: Kevin Vickers ist der «Sergeant at Arms» im kanadischen Parlament.
Anteilnahme in Ottawa. Foto: Warren Toda

23.10.2014 | Ottawa

Analyse: Schüsse in der Idylle

Mama, mir geht es gut. Ich verstecke mich», twitterte Michelle Rempel aus Ottawa. Die 34-Jährige ist Abgeordnete im kanadischen Parlament, das am Mittwoch von einem Gewehrschützen angegriffen wurde.
Polizisten stehen am Weltkriegsdenkmal in Ottawa, vor dem der Soldat niedergeschossen wurde. Foto: Cole Burston

23.10.2014 | Ottawa/London

Freund nennt Attentäter von Ottawa «geisteskrank»

Nach dem Attentat mit zwei Toten in Ottawa hat der kanadische Premierminister Stephen Harper schärfere Anti-Terror-Gesetze angekündigt.
Ein Manne hatte einen Soldaten erschossen, dann griff er das Parlamentsgebäude in Ottawa an. Foto: Warren Toda

23.10.2014 | Ottawa

Premierminister: «Kanada wird niemals eingeschüchtert sein»

Nach dem Attentat im Regierungsviertel der kanadischen Hauptstadt Ottawa hat Premierminister Stephen Harper ein stärkeres Engagement seines Landes im Kampf gegen den internationalen Terrorismus angekündigt.

23.10.2014 | Bonn

Uhl: Sicherheitskontrollen in kanadischem Parlament waren scharf

Die Sicherheitsvorkehrungen im kanadischen Parlament, das am Mittwoch Ziel eines Anschlags war, sind nach Angaben des Unions-Innenexperten Hans-Peter Uhl streng.

22.10.2014 | Berlin

Interview: Wetterumschwung ist «Rückkehr zur Normalität»

Der jüngste Wetterumschwung mit Herbststurm und Temperatursturz ist nach Expertenangaben nicht untypisch - sondern eine «Rückkehr zur Normalität in dieser Jahreszeit».
Schnee in Amden im Nordosten der Schweiz. Foto: Steffen Schmidt

22.10.2014 | Bern

Schweiz: Auf den Sturm folgt der Schnee

Mit Windböen bis zu 185 Stundenkilometern sind Ausläufer von Hurrikan «Gonzalo» über die Schweiz hinweggefegt und haben Polizei und Feuerwehr in Atem gehalten.

22.10.2014 | Nürnberg

Sturmböen machen zwei Flüchtlingszelte in Nürnberg unbewohnbar

Ein Unwetter hat zwei Flüchtlingszelte in Nürnberg beschädigt. In ihnen seien 300 bis 600 Asylanten untergebracht gewesen, teilte ein Sprecher des bayerischen Flüchtlingsrates mit.
Im österreichischen Munderfing werden Sturmschäden beseitigt. Foto: Manfred Fesl

22.10.2014 | Innsbruck

Stromausfall in 30 000 Haushalten bei Wettersturz in Österreich

Ein heftiger Temperatureinbruch mit starken Sturmböen hat in der Nacht in Österreich zu teils massiven Beschädigungen, Felsstürzen und Stromausfällen geführt. Vor allem in Tirol rückten die Feuerwehren zu zahlreichen Einsätzen aus.
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