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Rückgabezeremonie in Hongkong am 1. Juli 1997. Foto: Kimimasa Mayama/Archiv

30.09.2014 | Hongkong

Analyse: Hongkong will «kein zweites China» sein

Die Studenten fühlen sich von Hongkongs Regierung nicht beachtet, sind frustriert. Aber sie glauben fest daran, dass sie die Zukunft der chinesischen Sonderverwaltungsregion verändern können, wenn sie nur zusammenhalten.
Studenten blockieren im Zentrum Hongkongs eine Kreuzung. Foto: Alex Hofford

30.09.2014 | Hongkong

Protest-Organisatoren stellen Ultimatum

Die Organisatoren der Proteste in Hongkong haben der Regierung ein Ultimatum bis Donnerstag gestellt, um ihre Forderungen nach mehr Demokratie zu erfüllen. Sonst wollen sie ihre Demonstrationen ausweiten, ihre Aktionen verschärfen oder zum Streik aufrufen, kündigte die Studentenvereinigung an.

30.09.2014 | Peking

Chinas Partei will mehr Rechtsstaat

Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas will vom 20. bis 23. Oktober in Peking über mehr Rechtsstaatlichkeit beraten. Den Termin für das langerwartete vierte Plenum beschloss das Politbüro am Dienstag, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
Tränengas gegen protestierende Studenten im Finanzzentrum von Hongkong. Foto: Jerome Favre

30.09.2014 | Hongkong

Ultimatum in Hongkong: Ausweitung der Proteste

Bei den Protesten in Hongkong droht eine Eskalation. Ultimativ forderten die Studenten bis Donnerstag einen Rücktritt von Regierungschef Leung Chun-ying und eine Rücknahme der Pläne für nur begrenzte Wahlen.
Frontstellung: Bisher hat die Polizei zurückhaltend auf die Proteste reagiert. Foto: Alex Hofford

30.09.2014 | Peking

Analyse: Peking fürchtet «Domino-Effekt» durch Hongkong

Es ist nicht nur die größte politische Krise in Hongkong seit der Rückgabe der britischen Kronkolonie 1997 an China. Es ist auch die bisher größte Herausforderung für die neue chinesische Führung.
Übergabe am 1. Juli 1997: Hongkong genießt seitdem als Sonderverwaltungszone Chinas viele Freiheiten. Foto: Dylan Martinez/Archiv

30.09.2014 | Hongkong

Stichwort: Hongkongs Sonderrechte

Die frühere britische Kronkolonie Hongkong ist seit dem 1. Juli 1997 als Sonderverwaltungszone Teil der Volksrepublik China. Nach dem chinesischen Prinzip «ein Land, zwei Systeme» gewährt das verfassungsähnliche «Basic Law» Hongkong viele Freiheiten.
In der Flüchtlingsunterkunft leben derzeit rund 700 Menschen. Foto: Federico Gambarini

30.09.2014 | Düsseldorf/Berlin

NRW zieht nach Skandal in Flüchtlingsheimen Konsequenzen

Nach den Übergriffen privater Wachleute gegen Flüchtlinge will die nordrhein-westfälische Landesregierung Konsequenzen ziehen.
Ein Flüchtling sitzt in Essen vor dem einzigen Tisch des Vielbettzimmers. In der Notunterkunft leben rund 500 Flüchtlinge. Foto: Roland Weihrauch

29.09.2014 | Essen/Burbach

Flüchtlinge klagen über Missstände: Aggression statt Respekt

Die massiven Gewaltvorwürfe gegen Sicherheitspersonal in Flüchtlingsheimen wiegen schwer. Während die Polizei ermittelt, berichten die Bewohner einer Essener Notunterkunft von Gewalt und schlechten Lebensbedingungen.
Kantine einer Flüchtlingsunterkunft in Essen. Foto: Roland Weihrauch

29.09.2014 | Berlin

Fragen und Antworten: Was ist los in den Flüchtlingsheimen

Was einen Asylbewerber nach seiner Ankunft in Deutschland erwartet, hängt stark davon ab, in welches Bundesland ihn das Bundesamt für Migration schickt. In einigen Regionen betreiben vor allem private Firmen die Flüchtlingsunterkünfte.
Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma schließt ein Tor zum Flüchtlingsheim in Burbach. Foto:Ina Fassbender

29.09.2014 | Nürnberg

Hintergrund: Die Nürnberger Sicherheitsfirma SKI

Die Nürnberger Sicherheitsfirma SKI, die für den Wachdienst in den Flüchtlingsunterkünften in Burbach und Essen zuständig war, ist bundesweit aktiv. Sie hat nach Angaben eines Sprechers etwa 150 Mitarbeiter.
Das Flüchtlingsheim auf dem Gelände der ehemaligen Siegerland-Kaserne. Foto: Federico Gambarini

29.09.2014 | Berlin

UNHCR und Amnesty: Bewachung der Flüchtlingsheime überprüfen

Nach Berichten über Misshandlungen in mehreren Asylbewerberheimen fordert der Vertreter des UN-Flüchtlingskommissars in Deutschland, Hans ten Feld, «menschenwürdige» Standards für die Unterbringung ein.

29.09.2014 | Burbach

Hintergrund: Misshandlungs-Foto erinnert an Abu-Ghoreib-Skandal

In einer Flüchtlingsunterkunft im nordrhein-westfälischen Burbach haben sich private Sicherheitsleute bei der Misshandlung von Asylbewerbern fotografieren lassen.

29.09.2014 | Siegen

Ermittlungen gegen sechs Wachleute

Im Fall der Misshandlung von Flüchtlingen in einer Notunterkunft in Nordrhein-Westfalen wird mittlerweile gegen sechs Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes ermittelt.
Die Staatsanwaltschaft zeigte ein Handy-Foto, das einen am Boden liegenden Mann und zwei Sicherheitsmänner zeigt. Foto: Polizei NRW

29.09.2014 | Hagen/Burbach

Report: Fotos wie aus Abu Ghraib

In einer Unterkunft für Flüchtlinge haben Sicherheitsleute Asylsuchende misshandelt und gedemütigt. Das beweisen schockierende Handy-Bilder. Noch ist unklar, wie es so weit kommen konnte.
NRW-CDU-Landeschef Armin Laschet: «Die Regierung hat die Aufsichtspflicht nicht wahrgenommen wie das erforderlich wäre.» Foto: Federico Gambarini/Archiv

29.09.2014 | Berlin/Düsseldorf

Laschet: NRW-Regierung hat Aufsichtspflicht verletzt

Für die Misshandlungsfälle in nordrhein-westfälischen Flüchtlingsheimen macht CDU-Landeschef Armin Laschet auch die rot-grüne Landesregierung verantwortlich.
NRW-Innenminister Jäger kündigte hartes Vorgehen «gegen Sicherheitsunternehmen, die Geld für den Schutz unserer Unterkünfte kassieren und Kriminelle anheuern» an. Foto: Federico Gambarini

29.09.2014 | Köln

Polizeigewerkschaft fordert nach Misshandlung mehr Geld für Kommunen

Nach der Misshandlung eines Flüchtlings in einer Notunterkunft hat die Deutsche Polizeigewerkschaft von Bund und Ländern mehr Unterstützung für die Kommunen gefordert.

29.09.2014 | Burbach/Essen

Auch Ermittlungen in Essen

Nach den Misshandlungsvorwürfen gegen Sicherheitskräfte in nordrhein-westfälischen Flüchtlingsheimen ermittelt die Polizei auch in Essen.
Sicherheitskräfte auf dem Gelände des Flüchtlingsheims in Burbach. Foto: Ina Fassbender

29.09.2014 | Burbach/Essen

Misshandlungen in Flüchtlingsheim: Immer mehr Verdächtige

Die Misshandlungsvorwürfe gegen private Sicherheitskräfte in nordrhein-westfälischen Flüchtlingsheimen weiten sich aus. In Burbach im Siegerland wird gegen zwei weitere Wachmänner ermittelt. Damit ist die Zahl der Verdächtigen dort auf sechs gestiegen.
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen wird nach Vorlage des Prüfberichts Anfang Oktober schnell Antworten bieten müssen. Foto: Wolfgang Kumm/Archiv

29.09.2014 | Berlin

Bundeswehr-Misere: SPD erhöht Druck auf von der Leyen

Angesichts der Ausrüstungsmisere der Bundeswehr macht die SPD Druck auf Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. «Offenkundig gibt es kein gutes Management bei Beschaffung und Instandsetzung», sagte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann «Spiegel Online».

28.09.2014 | Berlin

Kampfhubschrauber «Tiger» verlor Waffenträger

Die Pannenserie bei der Bundeswehr reißt nicht ab. Das Verteidigungsministerium bestätigte am Sonntag einen «Spiegel»-Bericht, wonach ein Kampfhubschrauber vom Typ «Tiger» während eines Flugs seinen Waffenträger verloren hat.
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