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Als die Retter am Unglücksort nördlich der libyschen Küste eintrafen, konnten sie kaum noch etwas tun. Foto: A. Brühl

19.04.2015 | Rom

Unglaubliche Grausamkeit

Die Nachrichten über den letzten Schiffbruch sind erst wenige Tage alt, da kentert erneut ein Flüchtlingsboot im Mittelmeer: Bis zu 700 Tote werden befürchtet. Die Retter können kaum noch etwas tun.
Boot der griechischen Küstenwache mit Geretteten an Bord: Der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer reißt nicht ab. Foto: Rapanis Stefanos/Archiv

19.04.2015 | Brüssel/Berlin

EU-Flüchtlingspolitik nach neuem Drama in der Kritik

Nach der Katastrophe im Mittelmeer wächst die Kritik an der Flüchtlingspolitik in der EU. Aus dem EU-Parlament kamen Forderungen nach einem Politikwechsel.

19.04.2015 | Rom

Papst fordert nach Tragödie entschiedenes Eingreifen

Papst Franziskus hat die internationale Gemeinschaft angesichts der erneuten Flüchtlingstragödie im Mittelmeer zu einem entschiedenen Eingreifen aufgefordert.
Die Suchaktion von Küstenwache und Marine, Einsatzkräften aus Malta und der EU-Grenzschutzmission Triton wird in Rom koordiniert. Foto: Angelo Carconi

19.04.2015 | Rom/Genf

Bis zu 700 tote Flüchtlinge nach Schiffsunglück befürchtet

Bei einer der schlimmsten Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer sind möglicherweise 700 Menschen ums Leben gekommen. Ihr Boot kenterte nach Angaben der italienischen Küstenwache etwa 70 Seemeilen (130 Kilometer) vor der libyschen Küste.
Im sizilianischen Porto Empedocle werden die Särge ertrunkener Flüchtlinge verladen. Foto: Concetta Rizzo/Archiv

19.04.2015 | Tripolis/Kairo

Bootsflüchtlinge nehmen jedes Risiko in Kauf

Zehntausende Flüchtlinge aus den Krisengebieten Afrikas und Vorderasiens warten an der Küste Libyens auf ihre «Chance». Sie wollen nach Europa, doch die Überfahrt über das Mittelmeer ist höchst gefährlich, wie die jüngste Katastrophe vor Lampedusa erneut bewies.

19.04.2015 | Berlin

Bahn fordert GDL zu Rückkehr an den Verhandlungstisch auf

Angesichts drohender neuer Streiks der Lokführer hat die Deutsche Bahn die Gewerkschaft GDL zur Fortsetzung der Verhandlungen aufgerufen.
GDL-Chef Claus Weselsky geht von baldigen Streiks aus. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

19.04.2015 | Berlin

GDL-Chef Weselsky geht von neuen Bahnstreiks aus

Die Lokführer könnten mit ihrer fünften Streikrunde erneut den Zugverkehr in Deutschland teilweise lahmlegen. Bahn-Chef Grube wollte den Ausstand noch abwenden. Doch das Klima scheint vergiftet.
Die GDL will eigenständige Tarifverträge auch für andere Gruppen des Zugpersonals aushandeln, vor allem für Zugbegleiter und Lokrangierführer. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

19.04.2015 | Berlin

Was will die GDL eigentlich?

Die GDL verfolgt in der Tarifauseinandersetzung mehrere Ziele. Es sind zum einen klassische Gewerkschaftsforderungen zu den Arbeitsbedingungen: Fünf Prozent mehr Geld, eine Stunde weniger Arbeit pro Woche und maximal 50 Überstunden pro Jahr.

18.04.2015 | Brüssel

EU-Kommissarin Malmström verteidigt TTIP

EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat das umstrittene Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) gegen Kritik verteidigt. Viele Vorwürfe in der laufenden Debatte basierten nicht auf wahren Fakten, kritisierte Malmström in einem Web-Blog.
«TTIP ist ein Bauernvernichter»: Konsumenten wie Produzenten befürchten negative Effekte der Abkommen. Foto: Stefan Puchner

18.04.2015 | Berlin/Frankfurt

Weltweiter Aktionstag gegen Freihandelsabkommen

Zehntausende Gegner des geplanten Freihandelsabkommens TTIP haben bei einem internationalen Aktionstag auch in Deutschland ihren Protest auf die Straße getragen.
Gegner des Freihandelsabkommens fürchten nicht nur sinkende Umweltstandards, sondern auch einen Abbau von Demokratie. Foto: Daniel Karmann/Archiv

18.04.2015 | Berlin

TTIP: Viel Streit um vier Buchstaben

Seit Juli 2013 verhandelt die EU mit den USA über die «Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft» (TTIP). Mit 800 Millionen Verbrauchern würde der weltgrößte Wirtschaftsraum entstehen.
"T-Bone-Steak vom geklonten Rind mit Hormon-Jus": Momentaufnahme von einer Demonstration gegen das geplante Freihandelsabkommen. Foto: Daniel Reinhardt

18.04.2015 | Berlin

Hintergrund: Was wird ausgeklammert - was ist umstritten?

Mit dem Handelspakt TTIP planten Brüssel und Washington den großen Wurf.
Fahrzeuge vor einem Volkswagen-Autohaus in der Nähe von Schanghai. Foto: Gero Breloer/Archiv

17.04.2015 | Wolfsburg

VW verkauft im März mehr Autos - 2015 aber «kein Selbstläufer»

Nach einem durchwachsenen Startquartal steht Europas größter Autobauer Volkswagen vor einem schwierigen Jahr. Die Verkaufszahlen aus den ersten drei Monaten zeigten, dass 2015 «kein Selbstläufer wird», sagte Vertriebschef Christian Klingler laut Mitteilung.

17.04.2015 | Ingolstadt

Audi-Betriebsrat: Winterkorn ist der Richtige für VW

Bei der VW-Tochter Audi hat das Festhalten an VW-Chef Martin Winterkorn für Erleichterung in der Belegschaft gesorgt.
Gute Laune: VW-Vorstandschef Martin Winterkorn. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

17.04.2015 | Wolfsburg

Winterkorn als VW-Chef gestärkt - Piëch isoliert

Der mächtige VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch hat im Ringen an der Führungsspitze des Konzerns eine ungewöhnliche Schlappe erlitten. Trotz der Attacken Piëchs bleibt Martin Winterkorn (67) als VW-Chef im Amt.
Martin Winterkorn (M) und der Aufsichtsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Ferdinand Piech. Foto: Julian Stratenschulte

17.04.2015 | Wolfsburg

Martin Winterkorn: Vorläufiger Sieger im VW-Machtkampf

Ferdinand Piëch und Martin Winterkorn galten lange Zeit als Traumduo an der VW-Spitze. Piëch war Winterkorns Förderer, beide ticken ähnlich. Nun standen sich die beiden in einem Machtkampf gegenüber. Vorläufiger Sieger: der jüngere Winterkorn.
Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer: «Die Schlacht ist noch lange nicht geschlagen». Foto: Bernd Thissen/Archiv

17.04.2015 | Berlin

Dudenhöffer: «Schlacht» bei VW noch lange nicht zu Ende

Der Machtkampf bei Volkswagen ist aus Sicht des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer trotz des Festhaltens an Vorstandschef Winterkorn noch nicht zu Ende. «Die Schlacht ist noch lange nicht geschlagen», sagte der Experte von der Uni Duisburg-Essen der Deutschen Presse-Agentur.
Ein Helfer am Ort des Absturzes in den französischen Alpen. Foto: Guillaume Horcajuelo / Archiv

17.04.2015 | Berlin

Das Geschehen seit dem Absturz von Flug 4U9525

Beim Absturz des Germanwings-Flugzeugs in Frankreich sind am 24. März alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Was seither geschah:
Eine schwarze Schleife mit der Flugnummer des Germanwings-Fluges vor dem Dom in Köln. Foto: Rolf Vennenbernd

17.04.2015 | Köln

Deutschland gedenkt der Opfer

Deutschland trauert um die Opfer des Germanwings-Absturzes. Im Kölner Dom soll am Mittag ein Trauergottesdienst beginnen, gefolgt von einem staatlichen Trauerakt.
Polizist bei einer Geschwindigkeitskontrolle. Foto: Armin Weigel

16.04.2015 | Mainz

Bundesweiter Blitz-Marathon soll Raser bremsen

Zum dritten Mal nimmt die Polizei am Donnerstag mit einer groß angelegten Aktion deutschlandweit Temposünder ins Visier. Beim Blitz-Marathon sind Tausende Beamte im Einsatz, um die Geschwindigkeit von Autos, Lastwagen und Motorrädern zu kontrollieren.
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