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08.03.2013  |  Zum Artikel

Seoul (dpa) Nordkorea kündigt Nichtangriffspakt mit Südkorea auf

Nordkorea lässt die Muskeln spielen: Wenige Stunden nachdem der Weltsicherheitsrat schärfere Sanktionen verhängt hatte, kündigte das kommunistische Land den Nichtangriffspakt mit Südkorea auf.

Nordkoreas Oberster Führer Kim Jong Un setzt die Arbeit seiner Vorväter fort: Er lässt sich von älteren Militärs Dinge aus der staatlichen Waffenkammer zeigen. Foto: KCNA  Bild: Foto: dpa

Kim Jong Un inspiziert die Grenze zu Südkorea. Foto: KCNA  Bild: Foto: dpa

Außer sich vor Freude stürzen nordkoreanische Soldaten ihrem Führer Kim Jong Un entgegen, der nahe der Grenze zu Südkorea ihre Einheit inspiziert. Foto: KCNA  Bild: Foto: dpa

Ein junges Paar besichtigt das Koreakrieg-Museum in Seoul. Bis heute gibt es keinen Friedensvertrag zwischen den Bruderstaaten. Foto: Jeon Heon Kyun  Bild: Foto: dpa

Die südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye salutiert während einer Militärveranstaltung. Foto: Presidential House  Bild: Foto: dpa

Ein südkoreanisches Überwachungsflugzeug startet, um nordkoreanische Bewegungen des nordkoreanischen Militärs zu beobachten. Foto: epa/yna  Bild: Foto: dpa

Auch Südkorea demonstriert Entschlossenheit: Präsidentin Park Geun Hye und Offiziere posieren für den Fotografen. Foto: Presidential Hiouse  Bild: Foto: dpa

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    Machterhalt
    Von flex (1453 Beiträge) am 08.03.2013 10:37
    Nach meinen Informationen können die ASPRK's in Nordkorea noch nicht mittels Raketen transportiert werden - aber es ist neu, daß Kim Jong Un damit droht. Nordkorea hat doch ein pathologisches Interesse als "Grossmacht" ernst genommen zu werden. Es leidet sehr darunter, dass der abgezweigte Bruder im Süden wirtschaftlich so erfolgreich ist und das eigene Volk hungert. Diese Drohungen laufen überdies immer darauf hinaus, neue Konzessionen zu erhalten und die drohenden Uno-Sanktionen abzublocken oder zu vermindern. Schliesslich darf man nie vergessen, dass der Kim-Clan sich vor allem auch im Innern des Landes profilieren muss - viel Rhetorik ist daher gegen Innen gerichtet. Bestimmt werden die USA diese Rhetorik dazu verwenden, darauf hinzuweisen, dass man es mit einem Unberechenbaren Deppen in Pjöngjang zu tun hat, dem man nun schnell die Flügel stutzen müsste.
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