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Uganda im Februar: Eine Frau wartet im Wahllokal darauf, ihre Stimme abgeben zu dürfen. Die Wahl wurde offenbar manipuliert. Aufstände, wie in der arabischen Welt, gab es deswegen allerdings nicht.

25.05.2011 | Politik

Sitzen und warten auf die Revolution

Eigentlich hatte Ugandas Staatschef Yoweri Museveni mit einem glatten Durchmarsch gerechnet: Erst vor drei Monaten war er, 25 Jahre nach seiner gewaltsamen Machtübernahme, mit einer deutlichen Mehrheit im Amt bestätigt worden – und hatte dabei den Oppositionschef, seinen einstigen Doktor und Chefberater Kizza Besigye, in die Schranken verwiesen. Alle Klagen über Wahlbetrug und Vorteilsnahme prallten an Museveni ab. mehr...