14.03.2011 | Die Nachrichten aus Japan verängstigen immer mehr Menschen. Wie groß ist die Bedrohung durch die beschädigten Atomkraftwerke? Was bedeuten sie für Deutschland? Behörden und Gesundheitsexperten antworten.
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14.03.2011 | Ungeachtet des schweren Atom- Unfalls in Japan stellen die meisten Länder die Zukunft der Kernenergie nicht in Frage. Atomkraftgegner sehen ihre Befürchtungen bestätigt, aber Regierungen und Nuklearindustrie wollen keinen Kurswechsel. Eine Übersicht:
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14.03.2011 | Gegen heftige Proteste hatte die Regierung die Atomlaufzeiten im Herbst verlängert. Auf grausame Weise gibt die Katastrophe in Japan den Kritikern nun Recht. Merkel dürfte den Deal mit der Atomlobby inzwischen bereuen. Vor den Landtagswahlen schwenkt sie jetzt um.
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14.03.2011 | Das schwerste Beben der japanischen Geschichte hat die Wirtschaft in Teilen des Landes am Montag zum Erliegen gebracht. Zahlreiche Unternehmen stoppten die Produktion, darunter die Autobauer Toyota, Honda und Mitsubishi.
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14.03.2011 | Die Brennstäbe im zweiten Reaktor des Atomkraftwerks Fukushima Eins ragen nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo wieder in vollem Umfang aus dem Wasser heraus. Damit nimmt das akute Risiko einer bedrohlichen Kernschmelze weiter zu.
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14.03.2011 | Kurzschlüsse oder falsch angebrachte Dübel gehörten zu den Ursachen von Störfällen in den 17 deutschen Atomkraftwerken. Die meisten stufte das Bundesamt für Strahlenschutz in die niedrigsten Gefährdungskategorien ein. Ein Rückblick:
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14.03.2011 | Die drei Reaktoren des japanischen Atomkraftwerks Fukushima Eins, in denen auch nach Einschätzung der Regierung eine Kernschmelze droht, können nach Experten-Einschätzung fast nur noch sich selbst überlassen werden.
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14.03.2011 | In den Zentralen der Energiekonzerne Eon, RWE, EnBW und Vattenfall herrscht am Montag große Hektik. Die Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima ist - das weiß man hier - auch eine Zäsur für die deutsche Atompolitik.
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14.03.2011 | Nirgendwo in der Welt werden so viele Kernkraftwerke gebaut wie in China. In den kommenden zehn Jahren sollen die Kapazitäten verachtfacht werden. Von Risiken ist selbst angesichts der Atomkatastrophe im benachbarten Japan nicht die Rede.
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14.03.2011 | Immer wieder erschüttern Nachbeben Japans Hauptinsel Honshu - das bislang heftigste gab es mit einer Stärke von 6,2 am Montagvormittag (Ortszeit) in der Hauptstadt Tokio. Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass dieses noch übertroffen wird.
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14.03.2011 | Die US-Marine hat den Hilfseinsatz ihrer Schiffe vor der japanischen Küste am Montag wegen einer leichten Verstrahlung vorübergehend ausgesetzt.mehr...
14.03.2011 | Weltweit setzen viele Länder bei der Stromerzeugung auf Atomkraft. In Europa sind derzeit 195 Kernkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 170 Gigawatt am Netz (Stand Januar 2011). In sechs Ländern sind weitere 19 Atomkraftwerke (AKW) im Bau. Ein Überblick:
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14.03.2011 | Die Ozonschicht über der Arktis wird zur Zeit rasant dünner. Das haben Messungen eines internationalen Netzwerkes ergeben, das von der Außenstelle Potsdam des Bremerhavener Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI) koordiniert wird.
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14.03.2011 | Nach dem katastrophalen Beben in Japan ist nach wie vor unklar, wie groß die Gefahr durch die beschädigten Atomkraftwerke ist. Ein Glossar zu den wichtigsten Fachbegriffen:
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14.03.2011 | Ein Besuch in der Leitzentrale des Netzbetreibers 50Hertz zeigt: Immer mehr Öko-Energie verschärft die Gefahr großer Blackouts. Es fehlen schlicht die Netze, um schneller das grüne Energiezeitalter zu erreichen. Deshalb müssen die Deutschen weiter mit Atomkraft leben.
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14.03.2011 | Die Folgen der Erdbeben-und Nuklearkatastrophe sind unabsehbar: Jetzt pumpen die japanischen Geldhüter Milliarden in das heimische Bankensystem.
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14.03.2011 | Berlin (dpa) - Dass der explodierte Reaktor 3 im Atomkraftwerk Fukushima Eins hochgiftiges Plutonium enthält, erhöht die Gefahr nach Experten-Einschätzung enorm. Noch sei die «gigantische Radioaktivität» im unbeschädigten Kessel, sagte Greenpeace-Reaktorexperte
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14.03.2011 | Nach den Unfällen in japanischen Atomkraftwerken rechnet Solarworld-Chef Frank Asbeck mit einem raschen weltweiten Durchbruch der Solarenergie.mehr...