13.03.2011 | Angesichts der Atomkatastrophe in Japan will Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) auch die Grundfrage nach der Beherrschbarkeit der Kernkraft stellen. Keiner könne so tun, als hätte sich nicht «die Welt verändert», sagte Röttgen im ARD-«Bericht aus Berlin».
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13.03.2011 | Das radioaktive und hochgiftige Schwermetall Plutonium wird zusammen mit Uran in Atomreaktoren als Brennstoff eingesetzt. Während Uran in Bergwerken abgebaut wird, kommt Plutonium in der Natur nur in Spuren vor.
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13.03.2011 | Zu den schlimmsten Szenarien in der Atomindustrie zählt die Kernschmelze in einem Reaktor. Die renommierte US-Organisation «Union of Concerned Scientists» (UCS) schildert den Ablauf folgendermaßen:
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13.03.2011 | Bei einer Atom-Katastrophe, die derzeit in Japan droht, können sich die Bewohner des betroffenen Gebietes nur bedingt vor radioaktiven Strahlen schützen.
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13.03.2011 | Ich will nur noch raus», sagt ein junger Franzose mit Reiseführer unterm Arm. Vor einer Stunde ist Yann Giugiale zum Narita-Flughafen bei Tokio gekommen. Der 22-Jährige wollte eigentlich ein Jahr als Austauschstudent in Japan leben. Und dann bebte die Erde.
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13.03.2011 | Als der Ukrainer Igor Kostin die Bilder von der Explosion im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Eins sieht, hat er wieder die Katastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren vor Augen.
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13.03.2011 | Wohl mehr als 10 000 Tote, Produktionsausfälle und Schäden in dreistelliger Milliardenhöhe: Die Erdbebenkatastrophe in Japan erschüttert die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt bis ins Mark.mehr...
13.03.2011 | Cäsium und Jod gibt es in der Natur und als Nebenprodukt aus der Kernspaltung. Natürliches Cäsium 133 ist ein goldglänzendes, sehr weiches Metall und kommt in winzigen Spuren in den Gesteinen der Erdkruste vor.
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13.03.2011 | In der japanischen Katastrophenregion Miyagi im Nordosten Japans sind vermutlich mehr als 10 000 Menschen gestorben. Das berichten japanische Medien unter Berufung auf den örtlichen Polizeichef.
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13.03.2011 | Radioaktive Strahlen sind von einer gewissen Stärke an gesundheitsschädlich, bei gewissen Dosen führen sie zwangsläufig zum Tod. Denn die Strahlen können Körperzellen zerstören.
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13.03.2011 | Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) betreibt 1800 Messsonden, die die Radioaktivität in Deutschland messen. Sie könnten auch frühzeitig eine mögliche erhöhte Radioaktivität aus dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima erfassen.
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13.03.2011 | Wegen des Bebens und den Störungen in den Atomkraftwerken drohen in Japan Engpässe in der Stromversorgung. In einem weiteren Reaktor des beschädigten Atomkraftwerks könnte es zu einer Kernschmelze gekommen sein. Aktuelle Informationen erhalten Sie im Newsticker.mehr...
13.03.2011 | Das Erdbeben der Stärke 9,0 und der verheerende Tsunami haben in Japan wohl Zehntausende Menschen in den Tod gerissen und das Land in eine atomare Katastrophe gestürzt. Am Sonntag fiel in einem dritten Kernkraftwerk das Kühlsystem aus, für zwei Anlagen galt Atomalarm.
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13.03.2011 | Nach der Landung flossen Tränen der Erleichterung. «Ich weine vor Freude», sagt Iris Römer, als sie und ihre Kinder Maximilian Jacob in die Arme schließen können. «Die ganze Angst - endlich!»
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13.03.2011 | Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) versucht, die verunsicherten Bundesbürger zu beruhigen. Die Katastrophe von Fukushima vor Augen ordnet sie eine rasche Überprüfung der Sicherheitsstandards in allen 17 deutschen Meilern an.
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13.03.2011 | Seit dem Erdbeben am Freitag halten die Ereignisse in Japan die Welt in Atem. Die Betroffenheit über das Ausmaß der Naturkatastrophe verbindet sich mit der Angst vor einem zweiten Tschernobyl.mehr...
13.03.2011 | Deutschland will aus der Atomkatastrophe in Japan Konsequenzen ziehen. Nur welche? Die Kanzlerin trommelt die Länder mit AKW-Standorten zusammen, um über die Sicherheit zu reden. Die Opposition fordert die Abschaltung der Altreaktoren. Doch die Industrie kämpft.
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13.03.2011 | Als Konsequenz aus dem Atomunfall in Japan hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Überprüfung der Sicherheitsstandards bei den deutschen Atomkraftwerken angekündigt.mehr...