12.03.2011 | Als die Nachricht von einer Explosion im Kernkraftwerk Fukushima über die japanischen Fernsehsender flimmert, breitet sich Angst in aller Welt aus.mehr...
12.03.2011 | Tokio/Kobe (dpa) - Von einer drohenden Katastrophe ist in den abendlichen Straßen von Tokio wenig zu spüren. An der Haltestelle Yurakucho im Zentrum der japanischen Hauptstadt rumoren einige Bauarbeiter mit einem Presslufthammer an einem Loch im Boden.
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12.03.2011 | Es klingt zynisch. Aber nach dem Tsunami in Japan und dem Atomreaktorunfall in Fukushima Daiichi werden die Karten im Wahlkampf in Deutschland neu gemischt.
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12.03.2011 | Neue Nachbeben, erste Aufräumarbeiten und große Trauer um die Opfer: Nach dem verheerenden Erdbeben und dem anschließenden Tsunami ist in Japan das ganze Ausmaß der humanitären Katastrophe noch immer nicht abzusehen.
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12.03.2011 | Die Experten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) sind weltweit die obersten Atomwächter. Bei nuklearen Zwischenfällen sind der Organisation in Wien aber weitgehend die Hände gebunden.
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12.03.2011 | Sorgen vor einer neuen weltweiten Rezession nach dem verheerenden Erdbeben in Japan sind nach Einschätzung von Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise unbegründet. Die größte Sorge gelte dem Verlust von Menschenleben und dem Vermögen der Menschen in Japan.
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12.03.2011 | Neuseeland, China und jetzt Japan: Die jüngste Häufung schwerer Erdbeben ist nach Ansicht des Potsdamer Geophysikers Birger Lühr reiner Zufall.
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12.03.2011 | Die «Aktion Deutschland Hilft» hat ein Spendenkonto für die Erdbebenopfer in Japan eingerichtet. Ausländische Bündnispartner der Aktion leisten außerdem Hilfe in Japan.
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12.03.2011 | Einen Tag nach der Naturkatastrophe in Japan ist die internationale Hilfe für das Land angelaufen. Die USA, Deutschland und viele andere Staaten schickten Spezialisten oder sagten Unterstützung zu. Aus Deutschland sind die ersten Teams in Japan eingetroffen.
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12.03.2011 | Die Schreckensbilder vom explodierten Kernkraftwerk Tschernobyl, von verstrahlten Einsatzhelfern und Menschen auf der Flucht sind bis heute im Gedächtnis.
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12.03.2011 | Eine Gefährdung Deutschlands vom beschädigten Atomkraftwerk in Fukushima kann nach den Worten Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) «praktisch ausgeschlossen werden».
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12.03.2011 | Im Luftverkehr zwischen Japan und Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt werden am Samstag die Maschinen mit Verspätung erwartet.
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12.03.2011 | Natürliches Cäsium 133 ist ein goldglänzendes, sehr weiches Metall und kommt in winzigen Spuren in den Gesteinen der Erdkruste vor. Sein radioaktiver Verwandter, das gefährliche Cäsium 137, entsteht bei der Kernspaltung.
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12.03.2011 | Wie Japan liegt Kalifornien in einer Beben-Zone. Der San-Andreas-Graben und andere Verwerfungen durchziehen den US-Westküstenstaat. Das gefürchtete «Big One» ist überfällig.
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12.03.2011 | In dem beschädigten Atomkraftwerk in Fukushima hat sich offenbar eine Explosion ereignet. Es habe Explosionsgeräusche gegeben, danach sei weißer Rauch aufgestiegen, berichtete der japanische Fernsehsender NHK. Die Ursache sei noch unbekannt.
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12.03.2011 | In Deutschland sorgen sich viele Angehörige von Japanern um ihre Familien. «Meine Frau und meine kleine Tochter sind gerade in Tokio, ich konnte sie stundenlang nicht erreichen», sagte Bernhard Warkentin aus dem bayerischen Stephanskirchen der Nachrichtenagentur dpa.
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12.03.2011 | Bei dem gewaltigen Erdbeben in Japan haben aus Expertensicht die Bauweise der Häuser und die gut qualifizierten Bautechniker eine noch größere Katastrophe verhindert.
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12.03.2011 | Die Tsunami-Wellen nach dem schweren Erdbeben in Japan haben an der kalifornischen Küste Hafenanlagen und Dutzende Boote zerstört. Tausende Menschen mussten zeitweise gefährdete Regionen verlassen.
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12.03.2011 | In der Nähe des beschädigten japanischen Atomkraftwerks Fukushima ist radioaktives Cäsium festgestellt worden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Samstag unter Berufung auf die Atomsicherheitskommission.mehr...
12.03.2011 | Nach einer Explosion im Atomkraftwerk Fukushima haben Techniker damit begonnen, den Reaktorkern mit Meerwasser zu fluten. Damit soll nach einer Meldung der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo eine drohende Kernschmelze verhindert werden.
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