Politik

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Laut EU-Währungskommissar Olli Rehn bleibt die wirtschaftliche Lage im Euroraum fragil. Foto: Olivier Hoslet

11.06.2012 | Straßburg (dpa)

EU-Währungskommissar Rehn fürchtet um Spanien und Zypern

Nach Einschätzung der EU-Kommission gibt es trotz der Milliarden-Hilfen für die Banken in Spanien weiterhin Anlass zur Sorge um die Stabilität des Landes. Auch Zypern könnte auf den europäischen Rettungsschirm angewiesen sein. mehr...

11.06.2012 | Berlin (dpa)

Auch Italien könnte um Hilfe bitten

Führende Bankenvolkswirte haben sich angesichts der jüngsten Wirtschaftsdaten besorgt über die Lage in Italien gezeigt. «Es ist durchaus möglich, dass auch Italien die Staatengemeinschaft am Ende um Hilfe bittet», sagte der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, «Handelsblatt Online». mehr...
Spanische Banken stehen im Brennpunkt der Finanzkrise. Aber längst nicht alle Geldhäuser benötigen EU-Hilfen. Foto: Paco Campos

11.06.2012 | Madrid (dpa)

Report: Die schwarzen Löcher der spanischen Banken

Es ist nicht lange her, da waren die Spanier noch stolz auf ihre Banken. Geldhäuser wie Banco Santander oder BBVA (Banco Bilbao Vizcaya Argentaria) hatten sich in Europa einen Namen gemacht, die Branchenaufsicht der spanischen Zentralbank galt als vorbildlich. mehr...
Allein die Krisenbank Bankia will vom spanischen Staat für seine Sanierung insgesamt mehr als 23 Milliarden Euro. Foto: Kiko Huesca

11.06.2012

Analyse: So könnte die Rettungsaktion für Spanien aussehen

Noch ist es nur eine Absichtserklärung, doch Spanien will unter den Rettungsschirm schlüpfen. Jetzt beginnt das Ringen um die Konditionen. Brüssel/Madrid (dpa) - Spanien hat die Euro-Partner um Hilfe gerufen. mehr...
ARCHIV - Die Zentral-Bank in Nikosia: Seit über vier Jahren hat Zypern den Euro - möglicherweise wählt das Land auch den Weg unter den europäischen Rettungsschirm. Foto: Katia Christodoulou

11.06.2012 | Nikosia (dpa)

Zypern könnte Finanzhilfen beantragen

Kaum macht sich Spanien auf den Weg unter einen europäischen Rettungsschirm, da könnte auch Zypern hinzukommen. «Niemand kann dies ausschließen», sagte Regierungssprecher Stefanos Stefanou im zyprischen Radio. mehr...
Euro-Schuldenkrise und kein Ende. Kaum haben die Finanzminister Spanien eine milliardenschwere Geldspritze in Aussicht gestellt, drohen neue Turbulenzen im gemeinsamen Währungsraum. Foto: Julian Stratenschulte

11.06.2012 | Frankfurt/Main (dpa)

Die Krisen-Baustellen in Europa - Wie geht es weiter?

Eine Eskalation der spanischen Bankenkrise ist vorerst abgewendet. Bis zu 100 Milliarden Euro haben die Euro-Finanzminister dem Land für seine maroden Geldhäuser zugesagt. Doch die Euro-Schuldenkrise ist damit noch lange nicht gelöst. mehr...

11.06.2012 | Brüssel/Berlin (dpa)

Hintergrund: Der Fahrplan in der Euro-Krise

Spanien will unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen und holt sich zur Sanierung seiner Banken Hilfe von außen. Die Euro-Retter haben aber noch weitere Baustellen. So sieht der Fahrplan in den kommenden Wochen aus. mehr...

11.06.2012 | Frankfurt/Main (dpa)

Extra: Bankaktien erleben Kursfeuerwerk

Die europäischen Bankenaktien haben am Montag dank der geplanten Finanzhilfen für Spaniens Geldhäuser in den ersten Handelsstunden ein regelrechtes Kursfeuerwerk erlebt. mehr...

11.06.2012 | Berlin (dpa)

Berlin: Spanischer Hilfsantrag «gutes Zeichen»

Die Bundesregierung hat die Entscheidung der spanischen Regierung für Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm zur Unterstützung seiner Banken begrüßt. «Das ist für die Märkte und die Partner Europas insgesamt ein gutes Zeichen», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. mehr...

11.06.2012 | Madrid/Frankfurt (dpa)

Hintergrund: Spaniens sonstige Baustellen

Spaniens Kampf gegen die Schuldenkrise spielt auf vielen Baustellen: Immobilienblase und Bankenkrise, Staatsverschuldung und Arbeitslosigkeit belasten die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone. mehr...

11.06.2012 | Singapur/Tokio (dpa)

Asiens Märkte reagieren erleichtert

An den asiatischen Aktienmärkten ist die Flucht Spaniens unter den Euro-Rettungsschirm mit Erleichterung aufgenommen worden. Zudem stützten die jüngsten chinesischen Exportdaten die Märkte. mehr...
Die Anleihemärkte Spaniens und Italiens haben mit starken Kursgewinnen reagiert. Foto: Paco Campos

11.06.2012 | Frankfurt/Madrid (dpa)

Anleihemärkte Spaniens und Italiens mit starken Kursgewinnen

Die Anleihemärkte Spaniens und Italiens haben mit starken Kursgewinnen auf die geplante Rettung der spanischen Banken reagiert. Am Montagvormittag legten die Kurse für Staatsanleihen vor allem in den kurzen Laufzeiten deutlich zu. mehr...

11.06.2012 | Brüssel (dpa)

Dokumentation: Die Eurogruppen-Erklärung

Die Finanzminister der Eurogruppe haben Spanien am Samstag eine Hilfszusage von bis zu 100 Milliarden Euro gegeben. Das Geld soll zur Sanierung des dortigen Bankensystems eingesetzt werden. dpa dokumentiert die entsprechende Erklärung der Minister in Wortlautauszügen: mehr...

11.06.2012 | Berlin (dpa)

Hintergrund: Die bisherigen Euro-Rettungshilfen

Im Rettungsfonds EFSF stehen noch etwa 250 Milliarden Euro für Hilfen an Euro-Länder zur Verfügung - für Länder insgesamt, für Bankenhilfen oder für Vorsorge-Kredite. Das betrifft auch mögliche EFSF-Hilfen zur Rekapitalisierung spanischer Banken. mehr...

11.06.2012 | Berlin (dpa)

Hintergrund: EFSF-Leitlinien für Bankenhilfen

Die Euro-Staaten haben sich 2011 auf neue Instrumente des Rettungsfonds EFSF verständigt. Damit soll notfalls die Rekapitalisierung von Banken durch Hilfsdarlehen an Regierungen sichergestellt werden. Sie sollen auch für den neuen, dauerhaften Rettungsschirm ESM gelten. mehr...
Spanien wird seine europäischen Partner um Milliardenhilfen zur Sanierung seines angeschlagenen Bankensystems bitten. Das hat den Euro am Montagmorgen deutlich gestützt. Foto: Jens Büttner

11.06.2012 | Frankfurt/Madrid (dpa)

Spanien-Hilfe: Erst Erleichterung, dann Skepsis

Trotz der Einigung auf Milliarden-Hilfen für Spaniens kriselnde Banken bleiben die Märkte skeptisch. Die Börsen reagierten nur vorübergehend mit teils kräftigen Kursgewinnen. Die Erleichterung am Anleihemarkt, der als Krisenindikator gilt, war jedoch nur von kurzer Dauer. mehr...

11.06.2012 | Politik

Ministerin Öney in Bedrängnis

Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) ist wegen eines Zitats zum Umgang Deutschlands mit den Morden der Zwickauer Terrorzelle unter schwere Kritik geraten. „Den ‚tiefen Staat' gibt es auch in Deutschland“, hatte Öney in einer Diskussion auf die Frage eines türkischen Zuhörers geantwortet, warum „Deutschland nichts gegen diese Mörder tut“. Der Begriff ‚tiefer Staat' steht in der Türkei für einen Staat im Staate, bei dem Politik, Verwaltung, Justiz und die Sicherheitskräfte mit dem organisierten Verbrechen zusammenarbeiten.„Für jemanden, der staatspolitisch denkt, ist diese Äußerung ungeheuerlich“, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Lasotta. mehr...
Die damals vermisste Lolita Brieger zum Zeitpunkt des Verschwindens vor fast 30 Jahren. Foto: Polizei Rheinland-Pfalz

11.06.2012 | Trier (dpa)

Fall Lolita Brieger: Freispruch wegen Verjährung

Der Landwirt hat seine schwangere Ex-Freundin Lolita Brieger getötet und wird trotzdem nicht bestraft - mit diesem Urteil endete am Montag der Prozess um den Tod der 18-Jährigen vor knapp 30 Jahren. mehr...
Spannendes Duell im nordfranzösischen Bergbau-Stadt Henin-Beaumont: Dort trat der Chef der Linksfront, Jean-Luc Mélenchon (r), gegen die rechtsextreme Ultranationalistin Marine Le Pen (l) an. Foto: Ian Laggsdon

11.06.2012 | Paris (dpa)

Prominenten-Duell: Rechtspopulistin Le Pen bezwingt Mélenchon

Im prominentesten Duell der ersten Wahlrunde für die französische Nationalversammlung in Frankreich hat sich Ultranationalistin Marine Le Pen gegen ihren Herausforderer Jean-Luc Mélenchon von der Linksfront durchgesetzt. mehr...
Frankreichs Präsident Hollande auf dem Weg in die Wahlkabine. Foto: Guillaume Horcajuelo

11.06.2012 | Paris (dpa)

Lahme Ente oder starker Mann? Schicksalswahl für Hollande

Wie mächtig wird Frankreichs neuer Präsident François Hollande wirklich? Das ist die eigentlich große Frage bei den Wahlen zur Nationalversammlung in Frankreich. Nach dem ersten Wahlgang am Sonntag sieht es nach einem klaren Sieg für das linke Lager aus. Es wäre ein historischer Erfolg. mehr...
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